Teil eines Werkes 
14. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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thuſiasmus Einhalt zu thun. Als Olivier ſie in Bewegung ſah, rief er:Gelobt ſey Gott, er hat ſie in die Hand ſeines Knechtes überliefert, und befahl ſeinen Truppen, einen Dankpſalm abzu⸗ ſingen, indeß ſie in guter Ordnung auf die Ebenen vorrückten, wo die Schottländer wirklich mit großem Verluſte geſchlagen wurden. In der Nähe von Haddington iſt ein Edelgut, wo das Haus, ſo wie die Anlagen um daſſelbe, den Eigenthümer nicht weniger als 40,000 Pfund gekoſtet hat, und bei all' dem muß ich ſagen, daß mir weder die Bauart noch die Lage ſonderlich gefiel, ob es gleich vorn einen kleinen, hellen Bach hat, deſſen Ufer einen recht hübſchen Anblick darbietet. Ich wollte dem Lord Elibank meine Aufwartung machen, den ich vor vielen Jahren in London kennen zu lernen die Ehre hatte. Er hat ſeine Güter in dieſer Gegend von Lothian, war aber nicht zu Hauſe. Sie haben mich oft von dieſem Herrn ſprechen gehört, den ich wegen ſeiner Huma⸗ nität und ſeiner univerſellen Kenntniſſe lange verehrt habe, noch mehr aber wegen der Unterhaltungsgabe, die dieſem voriginellen Charakter verliehen iſt. In Muſſelburgh hatte ich das Glück, mit meinem alten Freunde Cardonel Thee zu trinken, und bei ihm traf ich den Doctor C., den Pfarrer des Kirchſpiels, deſſen lau⸗ niges Geſpräch mir große Luſt machte, nähere Bekanntſchaft mit ihm zu ſuchen. Ich wundere mich nicht im Geringſten, daß dieſe Schottländer in allen Theilen des Erdbodens gut fortkommen. Dieſer Ort iſt nur zwei Stunden von Edinburgh entfernt, wohin wir unſern Weg am Ufer der See hin machten, auf einem ebenen, feſten Sande, welchen die Ebbe trocken gelaſſen hatte. Von ferne präſentirt ſich Edinburgh eben nicht ſehr zu ſeinem Vortheile. Das Kaſtell und die obern Theile der Stadt konnten wir nur ſehr undeutlich ſehen. Die Stadt ſelbſt ſchien ſich bei jeder neuen Krümmung des Weges zu verändern, und ließ nur einzelne Thurm⸗ ſpitzen und ſtumpfe Kuppeln ſehen, die zu irgend einem zerfallenen großen Gebäude gehörten. Der königliche Palaſt, Holyrvodhouſe,