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14. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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zu welchem ſich die Nadel ihrer Gewogenheit über kurz oder lang wieder gekehrt haben würde. Für den Augenblick iſt aber dieſe Eitelkeit entſetzlich gedemüthigt, da ſie ſich von ihrem neuen An⸗ beter einer andern Geliebten wegen verlaſſen ſieht. Sie hörte die Nachricht mit einem heftigen Gelächter, worauf bald ein Weh⸗ geſchrei und ein Thränenſchauer folgte, was der Geduld ihrer Ge⸗ bieterin, die bis dahin über alle Erwartung groß geweſen war, vollends den Boden ausſtieß. Sie öffnete nunmehr alle Schleußeh der Vorwürfe, die ſo lange verſchloſſen geweſen waren. Sie ſchalt ſie nicht nur wegen ihres Leichtſinns und ihrer Unbeſonnenheit, ſondern griff ſie ſogar im Punkte der Religion an, und erklärte ſie rundweg für eine aus der Gnade gefallene gottloſe Sünderin. Schließlich drohte ſie ihr, ſie von dieſer äußerſten Grenze des Reichs hinweg nach Hauſe zu ſchicken. Die ganze Familie verwandte ſich für die arme Winifred, ſelbſt ihren verſchmähten Liebhaber Hum⸗ phry Klinker nicht ausgenommen, der auf den Knieen um ihre Begnadigung bat und ſie auch auswirkte.

Es kam noch eine andere Betrachtung ins Spiel, welche die gute Jungfer Tabitha beunruhigte. In Neweaſtle hatte irgend ein loſer Vogel den Bedienten weißgemacht, es gebe in Schottland nichts zu eſſen, als Hafergrütze und Hammelsköpfe; und Lieute⸗ nant Lismahago, den man darüber um Rath gefragt, hatte es eher beſtätigt, als widerlegt. Als meine Tante dieſen Umſtand erfuhr, rieth ſie ihrem Bruder ſehr ernſthaft, er ſolle ſich ein Pack⸗ pferd anſchaffen, damit man Schinken, geräucherte Zungen, Brod, Zwieback und dergleichen genießbare Sachen mit auf die Reiſe nehmen könne, und Herr Bramble antwortete eben ſo ernſthaft, er wolle ſich die Sache in Ueberlegung ziehen. Als ſie aber fand, daß an einen ſolchen Einkauf nicht gedacht wurde, ſo rückte ſie auf's Neue mit ihrem Vorſchlag hervor und bemerkte, in Berwick ſey ein ziemlich guter Markt, ſomit könne man ja hier einkaufen und das Pferd meines Bedienten damit bepacken. Der Sauire