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14. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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ſache dieſes Zwiſtes, Jungfer Winifred Jenkins, unter der Laſt ihrer Betrübniß zu erliegen, und Klinker war ziemlich kalt gegen ſie, obgleich er es nicht wagte, ihr Vorwürfe zu machen.

Der Streit zwiſchen den beiden Nebenbuhlern erreichte bald auf eine ſehr unerwartete Art ſeine Endſchaft. Unter Denjenigen, die mit uns in demſelben Wirthshauſe logirten, befand ſich ein Paar aus London, das nach Edinburgh reiſen wollte, um ſich zu verheirathen. Die Dame war die Tochter und Erbin eines ver⸗ ſtorbenen Pfänderleihers; ſie hatte ihren Vormündern den Rücken zugekehrt und ſich unter den Schutz eines ſchlanken Irländers be⸗ geben, der ſie bis hierher geführt hatte, um einen Geiſtlichen zu ſuchen, welcher es auf ſich nehmen wollte, ohne die vielen in England erforderlichen Förmlichkeiten den Segen über ſie auszu⸗ ſprechen. Ich weiß nicht, wie es der Herr Bräutigam unterwegs angefangen haben mußte, daß er in dem zärtlichen Herzen ſeiner Dulcinea ſo viel Raum verloren hatte, allein aller Wahrſchein⸗ lichkeit nach muß Dutton eine gewiſſe Kälte von ihrer Seite be⸗ merkt haben, wodurch er Muth bekam, ganz leiſe zu ſagen, es ſey doch Schade, daß ſie ihre Neigung auf einen Schneider ge⸗ worfen habe, denn der Frländer ſey offenbar nichts Anderes. Dieſe Entdeckung vollendete ihren Widerwillen und mein Purſch machte es ſich zu Nutze und fing an, ſich ihrer Gunſt beſtens zu empfehlen⸗ Auch wurde es dem glattzüngigen Buben nicht ſchwer, ſich in ihr Herz einzudrängen, aus welchem er den Andern bereits vertrieben hatte. Ihr Entſchluß war ſchnell gefaßt. Morgens in aller Frühe, als der arme Irländer noch in ſeinem Bette ſchnarchte, hatte ſein unermüdlicher Nebenbuhler eine Poſcchaiſe beſtellt und fuhr mit der Dame nach Coldſtream, ein paar Stunden jenſeits der Tweid⸗ wo ein Geiſtlicher wohnte, der den koſtbaren Eheſegen feil hatte, ſo daß der Bund bereits geſchloſſen war, ehe ſich der Irländer nur davon träumen ließ. Als er aber Morgens um 6 Uhr aufſtand und fand, daß der Vogel weggeflogen war, machte er einen ſolchen