Teil eines Werkes 
13. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 1. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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aus der Aeneis murmelte: Timeo Danaos et dona ferentes. Sie iſt ſchon zweimal Morgens gekommen, um Liddy zu einer Spazier⸗ fahrt abzuholen, allein Miß Tabby war ohne Zweifel auf ſeine Veranſtaltung jedesmal bei der Hand, ſo daß ſie die Nichte niemals ohne die Tante bekommen konnte. Ich habe mir Mühe gegeben, den Alten über dieſen Punkt ein wenig auszuholen, allein er vermeidet ſorgfältig jede Erklärung.

Ich habe Ihnen jetzt, mein liebſter Philipps, einen ganzen Bogen voll geſchrieben, und wenn Sie ihn bis zu Ende geleſen haben, werden Sie wohl eben ſo müde ſeyn als

Ihr ergebenſter H. Melford.

London, 2. Juni.

An Doctor Ludwig.

Ja, Doctor, ich hab' es geſehen, das britiſche Mnſeum; es iſt eine ſchöne, ja ſogar ſtaunenswerthe Sammlung, zumal wenn man bedenkt, daß ſie von einem Privatmann veranſtaltet wurde, einem Arzt, der zu gleicher Zeit für ſein eigenes Glück zu ſorgen hatte. So groß ſie aber auch iſt, ſo würde ſie doch ungleich beſſer in's Auge fallen, wenn ſie in einem geräumigen Saal aufgeſtellt wäre, ſtatt daß ſie jetzt in verſchiedene Zimmer vertheilt iſt, die ſie nicht ganz ausfüllt. Ich wünſchte, die Reihenfolge der Mün⸗ zen wäre ununterbrochen, und die drei Naturreiche würden da⸗ durch ergänzt, daß man die fehlenden Artikel auf öffentliche Koſten herbeiſchaffte. Deßgleichen würde es eine große Verbeſſerung der Bibliothek ſeyn, wenn man alle noch mangelnden wichtigen Werke zuſammenkaufte. Man könnte ſie nach dem Alter der Ausgaben in Centurien aufſtellen und ſowohl darüber als über die Manuſeripte gute Kataloge drucken laſſen, damit derjenige, der etwas nach⸗