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Stall eines Wirthshauſes, und der arme, zitternde Kranke fährt in einer Chaiſe durch eine doppelte Reihe von Pferden hindurch, die unter dem Striegel von Stallknechten und Poſtillonen wiehern und vorn und hinten hinausſchlagen, ſo daß er jeden Augenblick Gefahr läuft, einen Hufſchlag zu bekommen, oder von den Fuhr⸗ werken, die in dem Hofe beſtändig ab- und zufahren, über den Haufen geworfen zu werden. Wenn erſt etliche Senftenträger Arme und Beine, oder ein paar Menſchen ihr Leben durch dieſe Zufälle verloren haben, dann wird der hochweiſe Stadtmagiſtrat ohne Zweifel zuſammentreten und im Ernſte darauf denken, einen ſicheren und bequemeren Weg anzulegen. Der Cirkus iſt eine ar⸗ tige Flitter, mehr zur Schau als zum Gebrauch, und ſieht aus wie Veſpaſians Amphitheater, wenn das Inwendige auswärts ge⸗ kehrt worden iſt. Was ſeine Pracht anbelangt, ſo nehmen die Menge kleiner Thürme an den verſchiedenen Häufern, die unver⸗ nünftige Höhe der verſchiedenen Säulenordnungen, die geſuchten, eben ſo kindiſchen als übel angebrachten Zierrathen des Geſimſes, ſo wie die kleinen mit eifernem Gitterwerk eingefaßten Plätze vor den Häuſern dem Eindruck beinahe alles Impoſante. Vielleicht ließen ſich noch mehrere Fehler daran finden, wenn wir das Ge⸗ bäude vom Geſichtspunkt der Bequemlichkeit aus betrachten. Die Figur eines jeden beſonders abgetheilten Wohnhauſes iſt ein Stück von einem Zirkel, und daher muß die Symmetrie der Zimmer ſehr leiden, denn ſie müſſen nach den Gaſſenfenſtern zu eng, hin⸗ ten aber ungleich weiter werden. Hätte man ſtatt der verſchiedenen Vorplätze und der eiſernen Riegel, deren Nutzen ich nicht einſehen kann, um das ganze Gebäude herum eine Begrenzung angelegt, wie im Coventgarden zu London, ſo wäre die ganze Erſcheinung weit prachtvoller und in die Augen fallender geweſen. Dieſe Ar⸗ kaden hätten einen angenehmen trockenen Spaziergang gegeben, und die armen Senftenträger nebſt ihren Chaiſen vor dem Regen geſchützt, welcher hier faſt niemals ein Ende nimmt. Gegenwärtig
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