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zu, und fing ohne weitere Anrede ſie dergeſtalt mit ſolch erſtaun⸗ licher Kraft und Gewandtheit zu bearbeiten an, daß in einem Augenblick ihre Köpfe und Hörner voll Beulen waren, und ſie heulend die Treppe hinab nach dem Zimmer ihres Herrn rannten. Der Squire verfolgte ſie halbwegs und rief ihnen ganz laut, ſo daß es der Oberſt hören konnte, nach:„Geht nur, ihr Schlingel, und ſaget Eurem Herrn, was ich gethan habe. Wenn er ſich be⸗ leidigt glaubt, ſo weiß er ja, wo er Satisfaction zu ſuchen hat. Für Euch iſt dieß nur eine vorläufige Ankündigung deſſen, was Ihr bekommen werdet, wenn Ihr Euch jemals unterſtehet, ein Horn an's Maul zu ſetzen, ſo lange ich hier wohne.“ Mit dieſen Worten ging er auf ſein Zimmer zurück und glaubte ſteif und feſt, der Weſtindier werde ſich melden, allein der Oberſt vermied wohlweislich jede weitere Erklärung. Meine Schweſter Liddy fiel vor Schrecken in Ohnmacht und hatte ſich kaum wieder erholt, als Tante Tabitha eine Predigt über die Geduld begann, worin ſie jedoch ihr Bruder unterbrach, indem er mit bedeutſam ſpötti⸗ ſchem Lächeln declamirte:„Wahrhaftig, Schweſterchen, Gott ver⸗ mehre meine Geduld und Deine Klugheit. Ich bin nur begierig, was für eine Sonate wir nach dieſer Ouverture zu gewarten haben, worin uns der Teufel, der Beherrſcher aller ſcheußlichen Töne, eine ſolche Mannigfaltigkeit von MWißklängen preisgegeben hat. Das Getrampel der Laſtträger, das Schnurren und Rut⸗ ſchen mit Koffern, das Knurren und Bellen der Hunde, das Ge⸗ zänke der Weiber, das Gekritzel und Geſcharre verſtimmter Fideln und Schalmeien, das Gepolter des irländiſchen Baronets über unſerm Kopfe, das Quarren und Heulen der Waldhörner auf dem Gange, des harmoniſchen Klingklangs, der noch immer vom Kirchthurme herabſtürmt, gar nicht zu gedenken— alle dieſe Luſt⸗ barkeiten, die ohne Unterbrechung auf einander folgen, wie die verſchiedenen Stücke in einem Concert, haben mit einen ſolchen Begriff von dem beigebracht, was ein armer Invalid in dieſem


