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welcher in demſelben Hauſe wohnte, angehörten, hatten ungefähr zehn Fuß von unſerm Speiſezimmer hinweg, auf dem Vorplatz vor einem Fenſter, Poſto gefaßt, um ſich auf dem Waldhorn zu üben, und als rohe Anfänger brachten ſie ſo unharmoniſche Töne her⸗ vor, daß einem Eſel das Trommelfell hätte ſpringen müſſen. Sie können ſich denken, wie ſie auf die reizbaren Nerven meines Oheims wirken mußten, der mit einem bewundernswürdigen Ausdruck zor⸗ niger Verwunderung alsbald ſeinen Bedienten abſchickte, um die⸗ ſem furchtbaren Geheul ein Ende zu machen, und den Muſikanten zu ſagen, ſie ſollen ſich anderswo üben, indem ſie kein Recht be⸗ ſitzen, dazuſtehen und ſämmtliche Hausbewohner zu ſtören. Die ſchwarzen Virtuoſen bezeugten indeß nicht die mindeſte Luſt, abzu⸗ ziehen, ſondern begegneten dem Abgeſandten mit großer Unver⸗ ſchämtheit und ſagten zu ihm, er ſolle ſich an ihren Herrn, den Oberſten Rigworm, wenden, der ihm die gehörige Antwort und obendrein noch ein paar Ohrfeigen geben werde; zugleich fuhren ſie mit ihrem Gelärme fort, ſuchten es ſogar wo möglich noch unange⸗ nehmer zu machen, und lachten über den Gedanken, anſtändige Leute ungeſtraft quälen zu dürfen. Unſer Squire, dem dieſe neue Belei⸗ digung vollends das Blut in den Kopf trieb, ſchickte ſogleich den Bedienten mit einem Complimente an Oberſt Rigworm, er möchte ſeinen Schwarzen Stillſchweigen befehlen, indem ihr Lärmen durchaus unausſtehlich ſey. Auf dieſe Botſchaft erwiederte der Crevle, ſeine Hörner ſeyen berechtigt, an einem gemeinſchaftlichen Orte zu blaſen, und das ſollen ſie auch zu ſeinem Vergnügen thun; wer kein Liebhaber von ſolcher Muſik ſey, der ſolle ſich ein anderes Quartier ſuchen. Als Herr Bramble dieſe Antwort hörte, da begannen ſeine Augen zu funkeln, ſein Geſicht wurde blaß, ſeine Zähne klapperten. Nach augenblicklichem Bedenken ſchlüpfte er in ſeine Schuhe, ohne ein Wort zu ſprechen oder den gering⸗ ſten podagriſtiſchen Anfall zu verſpüren, griff nach ſeinem Stock, öffnete die Thüre, ging geraden Wegs auf die ſchwarzen Trompeter


