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für Alles! Dieß war indeß nur der Anfang ſeiner Leiden. Joly, das Schooßhündchen der Jungfer Tabitha, hatte in der Küche den zärtlichen Liebhaber geſpielt und ſich dadurch nicht weniger als fünf Nebenbuhler auf den Hals gezogen, die alle zugleich über ihn herfielen und ihn mit einem ſcheußlichen Geſchrei die Treppe herauf bis an die Thüre des Speiſeſaals verfolgten. Hier griffen Tante Tabitha und ihre Kammerjungfer zu den Waffen, um ihn zu ver⸗ theidigen, und verſtärkten ſomit das Concert, das eine wahre Teufelswuſik wurde. Mit vieler Mühe und nur durch die Dazwi⸗ ſchenkunft unſeres Bedienten ſo wie der Köchin wurde dieſer Tu⸗ mult endlich beſchwichtigt, und der Squire hatte eben den Mund aufgethan, um ſeine Schweſter Tabby ein wenig zurecht zu weiſen, als die Thurmwächter mit ihrer Muſik begannen, wenn man näm⸗ lich ein plötzliches Gelärm und Gedudel Muſik nennen kann, ſo daß der alte Herr mit ſichtbaren Zeichen des Aergers und der Unruhe zuſammenfuhr. Er hatte indeß Geiſtesgegenwart genug, ſeinen Bedienten mit etwas Geld fortzuſchicken, um dieſe unwill⸗ kommenen Lärmmacher zum Schweigen zu bringen, wie ſie denn auch ſogleich abzogen, jedoch nicht ohne einigen Widerſpruch von Seite Tabitha's, welche behauptete, er ſolle ſich für ſein Geld auch noch mehr Muſik machen laſſen. Kaum war dieſer ſchwierige Punkt abgethan, als wir eine ſonderbare Art von Trampeln und Springen über unſern Köpfen im zweiten Stocke hörten, ſo laut und heftig, daß das ganze Haus erbebte. Ich muß geſtehen, daß mich dieſer neue Lärm ſehr genirte, und ehe noch mein Oheim Zeit hatte, ein Wort darüber zu ſagen, rannte ich die Treppen hinauf, um zu ſehen, was es wohl ſeyn möge. Ich fand die Thüre des Zimmers offen, ging ohne Umſtände hinein und bekam dort einen Anblick, an den ich nicht denken kann, ohne mich halb todt zu lachen. Es war ein Tanzmeiſter, der ſo eben Unierricht ertheilte. Der Mann war auf einem Auge blind, an einem Fuße lahm, und zeigte ſeinem Schüler allerhand Sprünge. Dieſer
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