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gewöhnlichen Ort zu ſprechen. Sollte es ihn betrüben, daß ich ſein Bild zurückſchicke, ſo können Sie ihm ſagen, ich bedürfe keines Portraits, ſo lange das Original noch ſo tief in meiner Seele— aber nicht doch; nein, Sie dürfen es ihm nicht ſagen, weil ich ja allen Verkehr mit ihm abbrechen muß. Seiner eigenen Ruhe wegen wünſche ich, daß er mich vergeſſe; doch nein, er müßte ein Barbar ſeyn, wenn er dieß könnte.— Aber es iſt auch un⸗ möglich, der arme Wilſon kann keinen Augenblick falſch oder unbe⸗ ſtändig ſeyn. Sagen Sie ihm, daß ich ihn bitte, er ſolle mir nicht ſchreiben und ſich auch keine Mühe geben, mich zu ſehen, denn wenn ich den Zorn und die Leidenſchaftlichkeit meines Bruders Hieronimus bedenke, ſo könnte ein ſolcher Verſuch die grauſamſten Folgen haben, die uns alle auf Zeitlebens unglücklich machten. Laſſen Sie uns auf beſſere Zeiten hoffen und was der Zufall oder vielmehr die göttliche Vorſehung thun wird, die gewiß früh oder ſpät dielenigen glücklich macht, welche auf den Pfaden der Ehre und Tugend wandeln.— Ich möchte gern die übrigen Fräuleins meiner Liebe verſichern laſſen, allein es iſt beſſer, wenn ſie gar nicht erfahren, daß ich Ihnen geſchrieben habe.— Wenn wir nach Bath gehen, ſo werde ich Ihnen meine kunſtloſen Bemerkungen über dieſen berühmten Mittelpunkt der Vergnügungen für alles, was feine Lebensart hat, mittheilen, und überhaupt von jedem an⸗ dern Orte aus, den wir beſuchen, ſchreiben. Ich ſchmeichle mir, meine theure Miß Willis wird keinen Brief unbeantwortet laſſen von Clifton, den 6. April. Ihrer aufrichtigen Freundin Lydia Melford.
An Vortor Ludwig. Liebſter Ludwig! Ich habe Ihre Arzneien genommen und es geht ziemlich gut;


