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den Erpectanten geſorgt wäre. Durch dieſe Eröffnung war Peregrine einigermaßen beſänftigt. Er ließ es ſich gefallen, dieſes Geſchenk an⸗ zunehmen, und ſtattete folgenden Tages beim Lever des Miniſters dem Geber ſeinen verbindlichſten Dank ab. Dieſer beehrte ihn mit einem ungemein gefälligen Lächeln, das alle Ueberreſte ſeines Un⸗ willens gänzlich verbannte. Denn da er den wahren Grund nicht errathen konnte, weßhalb man ihn mit ſolcher Schonung behandelte, ſo ſah er dieſe Herablaſſung als einen unbezweifelten Beweis von Sir Steady's Aufrichtigkeit an, und glaubte feſt, er würde ihm bei erſter Gelegenheit lieber eine Stelle geben, als ihm länger dieſen Gehalt aus ſeiner eigenen Taſche zahlen. Aller Wahrſcheinlichkeit nach würde dieſe Weiſſagung eingetroffen ſeyn, wenn nicht ein un⸗ vorhergeſehener Zufall ſeinen Credit bei Hofe in einem Augenblick ganz zu Grunde gerichtet hätte.
Mittlerweile rief dieſer kurze Strahl des Glücks die Ideen von Stolz und Ehrgeiz, ſeine alten Lieblinge, in ihm zurück. Sein Ge⸗ ſicht erheiterte ſich wieder, ſeine gute Laune ſprudelte, und aus ſeinem ganzen Weſen leuchtete die lebhafteſte Freude hervor. Wirklich be⸗ trachteten ihn ſeine Mitelienten als einen Steigenden, und mehrere von ihnen buhlten aus dieſem Grunde eifrig um ſeine Gunſt. Er mied jetzt nicht mehr frühere Bekannte, mit denen er einen anſehn⸗
lichen Theil ſeines Vermögens durchgebracht hatte, ſondern traf mit
ihnen mit der gewohnten vorigen Gemüthsruhe und Vertraulichkeit an öffentlichen Vergnügsorten wieder zuſammen, ja er ließ ſich ſogar auf Rechnung, daß ſeine feurigen Erwartungen erfüllt werden würden, wieder in einige ihre Erceſſe ein. Cadwallader und er erneuerten ihre Arbeiten im Departement des Lächerlichen, und führten verſchie⸗ dene Unternehmungen gegen Leute aus, die ihre Unzufriedenheit rege gemacht hatten.
Allein dieſe Zeit des Frohſinns wurde bald durch ein eben ſo unerwartetes als verhängnißvolles Mißgeſchick unterbrochen. Seinen hochgebornen Patron traf ein Schlagfluß. Die Aerzte ſtellten ihn


