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ihm verſchiedene Modebücklinge und redete ihn dann folgendermaßen an:„Euer Diener, Ihr alter Schurke! Ich hoffe, die Ehre zu haben, Euch bald an dem Galgen zu ſehen. Ich ſchwör's Euch bei Gott zu, Ihr ſeht mit Euern gummivollen Augen, Euern laternen⸗ artigen Backen und Euerm zahnloſen Maule wie ein wahrer Popanz aus! Wie, Ihr ſchielt nach den Frauenzimmern, Ihr alte verfaulte Mispel? Ja, ja, ich verſtehe Euer Geblinzel; allein Ihr müßt, hol mich, ſtraf mich! mit einer Küchenmagd vorlieb nehmen! Ihr möch⸗ tet Euch gern ſetzen, merk' ich. Eure verwelkten Schenkel ſchlottern unter ihrer Bürde; aber Ihr müßt Euch noch ein wenig gedulden, Ihr alter Satyr Ihr! In der That, Ihr müßt! Ich will verdammt ſeyn, wo ich nicht Willens bin, Euch noch ein wenig länger zu hudeln!“
Dieſe Anrede, die mit vielen Grimaſſen und Geſtikulationen gehalten wurde, kitzelte die Geſellſchaft ſo ſehr, daß ſie in ein lautes ſchallendes Gelächter ausbrach. Sie ſchoben die Schuld davon auf einen Affen, der im Zimmer an einer Kette lag. Als ſich das Ge⸗ lächter gelegt hatte, erneuerte der Witzbold ſeinen Angriff mit fol⸗ genden Worten:„Ich glaube, Ihr ſeyd thöricht genug, Euch ein⸗ zubilden, der Affe ſey Urſache an der allgemeinen Luſtigkeit geweſen. Ihr thätet am beſten, Ihr würdet ſein Hüter und Wärter. Er ge⸗ hört zu Eurer Familie, das könnt Ihr mir glauben! Das Lachen aber gehörte auf Eure Rechnung. Ihr ſolltet billig dem Himmel danken, daß er Euch ſo ridikül gemacht hat.“
Während er dieſe ſinnreichen Einfälle hervorſprudelte, bückte ſich der alte Herr wechſelsweiſe gegen ihn und den Affen, der dem Stutzer nachgrimaſſirte und ihm auch nachzuplaudern ſchien, und ſagte mit einem ſchalkhaft⸗feierlichen Geſichte:„Meine Herren, da ich nicht die Ehre habe, Ihre Complimente zu verſtehen, ſo werden ſie bei jedem Andern beſſer angebracht ſeyn.“ Indem er dieß ſagte, ſetzte er ſich nieder, und hatte das Vergnügen, das Gelächter auf ſeinen Gegner zurückfallen zu ſehen. Dieſer ward betreten und beſchämt, und verließ in wenigen Minuten das Zimmer. Beim Weggehen mur⸗
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