Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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geſtanden hatten, und die ſeine Beſchimpfung ſo hoch aufnahmen, als wenn das Unglück einen würdigen Mann betroffen hätte. Allein die Anzahl dieſer edelmüthigen Patrone war gegen diejenigen ſehr gering, die an dem Ausgange dieſes Zweikampfs Vergnügen fanden, weil ſie von dem Ausforderer während ſeines Aufenthalts zu Bath entweder übermüthig behandelt oder betrogen worden waren. Auch den Frauen⸗ zimmern war dieſer Beweis von dem Muthe unſeres Helden nicht unwillkommen. Nur wenige von ihnen konnten der vereinten Macht ſo vieler Vollkommenheiten widerſtehen. In der That würde es weder ihm noch ſeinem Freunde Geoffry viel Schwierigkeiten gekoſtet haben, ſich hier eine angenehme Gefährtin des Lebens auszuwählen. Allein Gauntlet's Herz war von Sophie bereits eingenommen, und Pickle beſaß, außer ſeiner Anhänglichkeit an Emilie, die ſtärker war, als er ſelbſt dachte, eine ſolche Doſis Ehrgeiz, daß er durch die Er⸗ oberung keiner der Frauenzimmer befriedigt werden konnte, die er in Bath ſah.

Daher machte er bald da, bald dort Beſuche aus keiner andern Abſicht, als um ſich die Zeit zu vertreiben. Zwar ſchmeichelte es ſeinem Ehrgeiz, wenn die Schönen, die er gefeſſelt hatte, ihm ent⸗ gegen kamen; dennoch hegte er keinen Gedanken, über die Grenzen der gewöhnlichen Galanterie zu ſchreiten, und vermied alle Erklärun⸗ gen unter vier Augen auf's Sorgfältigſte. Unter allen Beluſtigun⸗ gen aber, die ihm die angenehmſte Unterhaltung gewährten, ging ihm nichts über die geheime Geſchichte der Einwohner und Badegäſte, die er durch eine ſehr außerordentliche Perſon erfuhr, mit der er auf folgende Art bekannt wurde.

Als er ſich an einem Beſuchtage in dem Hauſe einer gewiſſen Lady befand, fiel ihm das Ausſehen eines alten Mannes auf, der in das Zimmer trat. Kaum war er über die Schwelle, ſo erſuchte die Frau vom Hauſe einen der anweſenden Witzlinge in ſehr freundlichem Tone, den alten Gimpel aufzuziehen. Stolz auf dieſes Geſchäft, ging der Petitmaitre auf dieſen Mann los, der etwas außerordentlich Eigenes und Bedeutſames in ſeiner Geſichtsbildung hatte Er machte