Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Spieler von Profeſſion, den er ehemals in Tunbridge öfter geſehen hatte. Wegen dieſer alten Bekanntſchaft redete er den Peripatetiker an. Dieſer erkannte ihn ſogleich und erzählte ihm in der Fülle ſei⸗ ner Betrübniß und ſeines Verdruſſes, daß er eben von Bath käme, wo eine Partie Gauner, die es übel genommen, daß er auf ihrem Gründ und Boden Gewerbe zu treiben ſich unterſtehen wollen, ihn rattenkahl gerupft habe.

Peregrine, der außerordentlich ſorgfältig in ſeinen Nachforſchun⸗ gen war, vildete ſich ein, von dieſem Meiſter in ſeiner Kunſt ver⸗ ſchiedene luſtige und nützliche Anekdoten in Erfahrung bringen zu können. Er bat ihn daher zum Eſſen, und ward auf dieſe Art völlig von allen politiſchen Syſtemen zu Bath unterrichtet. Er erfuhr, daß ſich zu London eine große Geſellſchaft Abenteurer befände, die durch das ganze Königreich England Perſonen vertheilt habe, welche alle die verſchiedenen Zweige der Kunſt, Leute anzuführen, bearbeiteten. Dieſen ihren Agenten geſtänden ſie einen gewiſſen Antheil an dem Gewinnſt zu, den ſie durch ihre Induſtrie und Geſchicklichkeit mach⸗ ten, den größten Theil aber ſchlügen ſie zu einem gemeinſchaftlichen Kapitale, wovon ſie die Koſten beſtritten, ſowohl zu verſchiedenen Abſichten Perſonen equipiren zu können, als um den Verluſt zu er⸗ ſetzen, der ſie bei manchen Spekulationen träfe. Einige davon, deren Figur und Eigenſchaften von der Geſellſchaft für tüchtig dazu erkannt würden, bedienten ſich ihrer Talente, reiche Damen in ſich verliebt zu machen. Sie würden zu dem Ende mit Geld und Kleidern ver⸗ ſehen, und ſtellten dafür Scheine auf gewiſſe Summen von ſich, die ſich nach der Ausſteuer richteten, welche ſie durch ihre Frauen beki⸗ men, und die am Hochzeitstage an einen oder den andern der Direk⸗ toren ausgezahlt werden müßten.„Andere,“ fuhr er fort,„die im Kapitel der Glücksfälle und gewiſſer geheimer Kunſtgriffe wohl be⸗ wandert ſind, beſuchen alle Orte, wo große Hazardſpiele erlaubt werden, und diejenigen, die im Billard⸗, Ball- und Kegelſpiel Meiſter ſind, lauern beſtändig auf dieſen Scenen des Zeitvertreibs,