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hatte ſich um dieſe Zeit gerade eingeſchloſſen. Pallet klopfte an, doch vergebens! Er guckte durch das Schlüſſelloch, und ſah den Doktor an einem Tiſche ſitzen. Letzterer hatte die Feder in der Hand, Papier vor ſich, den Kopf auf die andere Hand geſtützt und die Augen ſtarr gegen die Decke gerichtet, als ob er in Ertaſe wäre. Der Maler glaubte, daß ſich der Arzt in gichteriſchen oder epileptiſchen Zuckungen befände, und ſuchte die Thüren aufzuſprengen. Dieſes Beſtreben war mit ſo viel Geräuſch verbunden daß der Doktor aus ſeinem Staunen erwachte. Entrüſtet über die unangenehme Unterbrechung ſprang der ppetiſche Republikaner auf und öffnete die Thüre. Kaum erblickte er den, der ihn geſtört hatte, ſo ſchlug er ihm mit großem Ungeſtüm die Thüre vor der Naſe zu, und verfluchte ſeine unverſchämte Zu⸗ dringlichkeit. Ich bin dadurch, verſicherte er, des wonnevollſten Ge⸗ ſichts beraubt worden, welches jemals eine menſchliche Phantaſie beglückte.
Ihm wäre es nämlich vorgekommen,(ſo erzählte er nachher Peregrine,) als hätte er ſich in den blumenreichen Geſilden am Fuße des Parnaſſes ergangen. Da ſey ihm denn ein ehrwürdiger Weiſer erſchienen, den er an dem göttlichen Feuer, welches aus ſeinen Augen geleuchtet, ſogleich für den unſterblichen Pindar erfannt hätte. Ehr⸗ furcht und Schreck habe ſich ſeiner in dieſem Augenblick bemeiſtert ſo daß er ſich vor dieſem Phantom in den Stanb niedergeworfen habe. Der göttliche Barde habe ihn bei der Hand gefaßt, ſanft auf⸗ gehoben, und ihm mit Worten, ſüßer als der Honig von Hybla, zu verſtehen gegeben, daß unter allen Neueren ihn allein die himmliſche Glut beſeele, welche ihn bei Dichtung ſeiner bewundertſten Oden begeiſtert habe. Nach dieſen Worten habe er ihn auf den heiligen Hügel geführt, ihn überredet, aus dem Quell der Hippokrene einen reichlichen Zug zu thun und ihn dann den harmonievollen neun Schweſtern vorgeſtellt, die ſeine Schläfe mit Lorbeerzweigen bekränzt hätten.
Kein Wunder alſo, daß er ganz außer ſich war ſich einer ſo er⸗


