Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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habenen Geſellſchaft plötzlich entriſſen zu ſehen. Er tobte in grie⸗ chiſchen Schmähungen gegen den überläſtigen Zudringlichen. Dieſer war aber von ſeinem Vorhaben dermaßen erfüllt, daß er die er⸗ littene Beſchimpfung nicht achtete, ſich an die Symptome von dem Mißvergnügen des Doktors nicht kehrte, ſeinen Mund an die Thüre legte und ihm mit heller Stimme zurief:„Ich will jede Wette halten, daß ich die wahre Urſache von Sir Pickle's Gefangennehmung errathe.“ Dieſe Aufforderung blieb unbeantwortet. Pallet wieder⸗ holte ſie nochmals und ſetzte hinzu:„Ich vermuthe, Sie bilden ſich ein, er ſey etwa wegen eines Zweikampfs, oder einer Beleidigung gegen einen vornehmen Herrn, oder weil er bei eines andern Mannes Weibe gelegen, oder wegen ſo etwas in Verhaft genommen worden. Aerger haben Sie ſich aber wahrlich in Ihrem Leben nicht geirrt! Ich ſetze meine Cleopatra gegen Ihren Homeruskopf, daß Sie in vierundzwanzig Stunden nicht die wahre Urſache herausbringen ſollen!“

Den Liebling der Muſen verdroß die läſtige Beharrlichkeit des Nalers. Er bildete ſich ein, dieſer ſey gekommen, um ihn zu fop⸗ ven und zu beleidigen.„Ich wollte dem Aeskulap einen Hahn opfern,“ ſagte er,„wenn ich nur verſichert wäre, daß man Jemanden darum hingeſetzt, weil er einen ſo überläſtigen Gothen, wie Ihr, von der Oberfläche des Erdbodens vertilgt hätte. Was nun Eure Cleopatra betrifft, die, wie Ihr ſagt, nach Eurem eigenen Weibe gemalt iſt, ſo glaube ich, daß die Kopie grade ſo viel vom ré naRéy an ſich hat, als das Original. Wäre ſie mein, ſo hinge ich ſie im Tempel der Clvacina als Abbild dieſer Göttin auf; denn jedes andere Gemach würde durch dieſes Bild entwürdigt werden.“

„Donnerwetter, Sir,“ verſetzte Pallet, der durch die Herabſetzung ſeines Lieblingsſtücks auch in Wuth gerieth,„von meinem Weibe mögen Sie ſo frei ſprechen als es ihnen beliebt, aber meine Werke ſollen Sie nicht antaſten. Sie ſind die Kinder meiner Phantaſie, mit glühender Imagination empfangen und durch die Kunſt meiner