Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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überzeugende Beweiſe von ſeiner Liebe gegeben, ſo ſey er bereit, Alles zu thun, was in ſeiner Macht ſtehe, um ſie hierüber zu befriedigen. Dieſe Vorſtellungen, die er mit einigen thätigen Aeußerungen ſeiner Zärtlichkeit untermiſchte, hatten bei der Duenna Gewicht. Sie ſah bei einiger Beſinnung die Sache ein, und hielt es für vortheilhafter, es zu einem Vergleich kommen zu laſſen. Sie nahm daher die Ent⸗ ſchuldigungen ihres Bettkameraden an, wofern er ihr verſpräche, die ihr zugefügte Schmach durch eine Heirath wieder gut zu machen. In dieſem Stücke machte er ihr Herz durch wiederholte Gelübde ſehr leicht, die er mit der größten Geläufigkeit that, doch gar nicht in der Abſicht, nur ein Jota ihres Inhalts zu erfüllen.

Peregrine war durch ihr beiderſeitiges Geſchrei beunruhigt wor⸗ den und an die Kammerthüre der Alten gelaufen, um ſich nöthigen⸗ falls in's Mittel zu ſchlagen. Da er aber vernahm, daß die Sache gütlich beigelegt wurde, ſo kehrte er wieder zu ſeiner Gebieterin zurück. Sie ergötzte ſich ungemein an dieſer Geſchichte, weil ſie vorausſah, daß fünftig die Strenge ihrer Hütherin ihr keine Schwierigkeiten oder Hinderniſſe in den Weg legen würde.

Vierundſechszigſtes Kapitel.

Hornbeck, der Peregrine's Liebſchaft mit ſeiner Frau erfahren, will ſich heimtückiſcher Weiſe an ihm rächen. Pickle kommt dahinter und fordert ihn. Die Folgen davon.

Inzwiſchen befand ſich noch Jemand da, den man nicht gewon⸗ nen hatte, und dieß war kein Anderer als der Bediente. Unſer Held berſuchte am folgenden Morgen ſich ſeiner Verſchwiegenheit durch ein ganz artiges Geſchenk zu verſichern. Dieſer Burſche nahm es mit