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Kapuziner hatte dieſelbe Vorſicht gebraucht; er folgte Peregrine auf dem Fuße nach, ſprach ein Benedicite und kreuzte ſich unter manchen Zeichen des Erſtaunens. Zu gleicher Zeit erſchienen der Doktor und Jolter.
Sie fanden den unglücklichen Maler nackt auf dem Boden liegen, in aller Todesangſt des Schrecks und des Kleinmuths, er blies auf ſeine linke Hand, die am Ellbogen baumelte, wie ein kleiner Junge, der beim Verſuch, gebratene Kaſtanien aus dem Feuer zu holen, ſich die Finger verbrannt hat. Der Umſtand, daß man ihn in dieſem Zimmer fand, und ſeine klägliche Poſitur war ſo außerordentlich komiſch, daß der Doktor ſich eines Lächelns nicht erwehren konnte, und daß ſelbſt das ernſthafte Geſicht des Hofmeiſters ſich etwas auf⸗ heiterte. Peregrine bezeigte indeß Erſtaunen und Theilnahme, als er ihn vom Boden aufhob und ſich nach der Urſache ſeiner gegen⸗ wärtigen Lage erkundigte.
Nachdem ſich Pallet wieder erholt und nach einigen fruchtloſen Verſuchen, zu ſprechen, den Gebrauch ſeiner Zunge wieder erlangt hatte, ſagte er, es müßten ſicher böſe Geiſter in dieſem Hauſe ihr Weſen treiben. Sie hätten ihn, er wüßte nicht wie, in dieſes Zim⸗ mer gebracht und ihm alle Qualen der Hölle angethan. Einer von ihnen habe ſich ſeinen Fingern in der Geſtalt eines runden Balles bon ſanftem Fleiſch zu erkennen gegeben, und wie ein Globus um⸗ gedreht. Plötzlich ſey er zu einer erſtaunenden Höhe aufgeſchoſſen und in eine Maſchine verwandelt worden, die ſeinen Finger erſchnappt und ihn ſo feſt gehalten habe, daß er wie angenagelt geweſen wäre. So hätte er einige Minuten unter unſäglichen Schmerzen zubringen müſſen. Endlich wäre die Maſchine von ſeinem Finger gleichſam hingeſchmolzen, und er habe plötzlich einen Streich wie von der Vand eines Rieſen auf die Schultern bekommen, wovon er zu Boden geſunken ſey.
Als der Prieſter dieſe ſeltſame Erzählung gehört hatte, zog er ein Stück von einer geweihten Kerze aus der Taſche, zündete es


