Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Minuten des Platzes bemeiſtert haben, hätte nicht ein ſonderbares Klopfen an die Vertäfelung auf der andern Seite des Zimmers dicht an dem Bette, worin der weibliche Abenteurer lag, für diesmal ihre Ehre in Sicherheit geſetzt.

Beſtürzt über dieſen Vorfall, der auch die Operationen des an⸗ greifenden Theils unterbrach, bat die Dame Peregrine um des Him⸗ mels willen, ſich zu entfernen, oder ihr guter Name ſey auf immer verloren. Allein er ſtellte ihr vor, daß ihr Ruf noch weit größere Gefahr liefe, wenn er auf dem Rückzuge entdeckt würde; ſie willigte demnach zitternd und bebend in ſein Dableiben, und Beide lauſchten in aller Stille auf die Folgen des Geräuſches, das ſie beunruhigte. Es war nichts Anderes, als ein Mittel, das der Maler ergriffen hatte, ſeine Duleinea zu wecken. Er hatte nämlich eine nächtliche Zuſammenkunft mit ihr verabredet, oder wenigſtens ſolche Zeichen mit ihr gewechſelt, die er für ſo gut als die feſteſte Verabredung hielt. Die Nymphe, die aus ihrem erſten Schlaf geſtört ward, ver⸗ ſtand ſogleich den Klang. Um ihren Vertrag treulich zu beobachten, ſprang ſie leiſe auf, riegelte ſo ſacht wie möglich die Thüre auf, ließ ihren Liebhaber hinein und die Thüre offen, damit er ſich um ſo bequemer zurückziehen könnte.

Während ſich der glückliche Schäfer damit beſchäftigte, ſich der leichten Kleidung zu entledigen, in welcher er gekommen war, gerieth der Kapuziner auf den Verdacht, daß Peregrine vielleicht noch einen Verſuch gegen den ihm anvertrauten Schatz wagen möchte. Er kroch daher in aller Eile und Stille nach dem Gemach, das Letzteren ver⸗ barg, um Erkundigung einzuziehen, damit das Abenteuer wenigſtens nicht ohne ſein Wiſſen vollbracht würde; ein Umſtand, der ihn aller der Vortheile beraubt haben würde, die er zu erwarten hatte, wenn er darum wußte und dazu beitrug.

Als er die Thüre angelehnt fand, beſtärkte ſich ſein Argwohn, und er trug kein Bedenken, auf allen Vieren in die Kammer zu kriechen. Als nun der Maler, der eben ſein Hemde ausgezogen hatte,