Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Der Maler fand es ſehr weiſe von der franzöſiſchen Regierung, daß ſie den Uebermuth des gemeinen Mannes im Zaume hielte, von dem er, wie er verſicherte, in England perſönliche Verletzung habe erfahren müſſen. Er ſey öfters in London von Lohnkutſchern be⸗ ſprizt, von Kärnern und Trägern geſtoßen, und von Schiffern auf's Schmählichſte herunter gemacht worden. Einſtmals habe er ſeinen Haarbeutel und einen beträchtlichen Theil ſeiner Haare eingebüßt, die ihm irgend ein böſer Bube bei dem feierlichen Aufzuge des Lordmayors durch Ludgate abgeſchnitten hätte.

Von der andern Seite behauptete der Doktor mit großer Wärme, daß dieſe Offiziere nach Recht und Billigkeit mit dem Tode oder wenigſtens mit Verbannung beſtraft werden müßten, weil ſie die Leute ſo geplündert hätten. Sie wären dabei ſo ſchamlos zu Werke gegangen, daß man deutlich ſehe, ſie hätten ſicher darauf rechnen können, ungeſtraft durchzufommen, und daß ſie in dieſem Verbrechen ſchon alte Sünder wären.

Er ſagte, der größte Mann in Athen würde auf ewig in's Eril getrieben und ſein Vermögen der Staatskaſſe einverleibt worden ſeyn, wenn er auf eine ſo freche Weiſe die Rechte ſeiner Mitbürger verletzt hätte. Und was die kleinen Beſchimpfungen anlange, denen man durch den Muthwillen der Menge ausgeſetzt ſeyn könnte, ſo ſehe er dieſe als rühmliche Zeichen der Freiheit an, die man nicht unterdrücken müſſe. Es würde ihm recht herzliches Vergnügen machen, ſo oft ihn auch ein übermüthiger Sohn der Freiheit in die Goſſe würfe, wenn es ihn gleich irgend ein Glied koſten ſollte. Hierauf fügte er noch hinzu, nichts in meinem ganzen Leben hat mir mehr Freude gemacht, als wie ich eines Tages Augenzeuge war, daß ein Gaſſenkehrer aus Muthwillen den Wagen eines Gentlemans um⸗ warf und zwei darin befindliche Damen faſt tödtlich beſchädigte. Pallet, den das Uebertriebene in dieſer Erklärung verdroß, entgeg⸗ nete hierauf:Wenn Sie wirklich dieſer Meinung ſind, ſo wünſche ich Ihnen, daß alle Ihre Gebeine von dem erſten Schuttkärner zer⸗