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Gründe, zu glauben, daß die meiſten von ihnen das Gaunerhand⸗ werk von Jugend auf getrieben hätten. Da er ſich aber ſo ziemlich auf ſeine Geſchicklichkeit und Scharfſicht im Spiel verlaſſen konnte, ſo ward augenblicklich eine Partie zu Stande gebracht, welche der Arzt, der Maler, der Vorſchlagthuer und Pickle bildeten. Der andere Offizier hatte ſich des Spiels völlig unkundig geſtellt, trotz dem aber im weiteren Verlauf deſſelben hinter dem Stuhle Pickle's Platz genommen, der deſſen Freunde geradeüber ſaß, unter dem Vorwande, es mache ihm Vergnügen, zu ſehen, wie er ſpiele. Unſer junger Mann war nicht Neuling genug die Abſicht dieſes plumpen Kunſtgriffs nicht zu merken; dennoch überſah er ihn für's Erſte, geſonnen, anfänglich ihrer Hoffnung zu ſchmeicheln, damit ihre Strafe deſto empfindlicher ſeyn möchte, wenn ſie am Ende getäuſcht würden.
Kaum hatte das Spiel begonnen, ſo nahm er durch die Re⸗ flerton eines Spiegels wahr, daß der Offizier hinter ihm ſeinem Kameraden gewiſſe Zeichen gab. Da ſie über dieſe Bewegungen vorher übereingekommen waren, ſo wußte jener vollkommen, was Peregrine in der Hand hatte, und war folglich im Spiele glücklich. Es ward ihnen vergönnt, die Früchte ihrer Geſchicklichkeit ſo lange zu genießen, bis ſich ihr Gewinnſt auf einige Louisd'ore belief. Jetzt aber hielt es unſer junger Herr für hohe Zeit, ſich ſelbſt Ge⸗ rechtigkeit wiederfahren zu laſſen. Er deutete daher dem hinter ihm ſtehenden Gentleman in ſehr höflichen Ausdrücken an, daß er nicht mit Richtigkeit und Beſonnenheit ſpielen könne, wenn Jemand hinter ihm ſtände und zuſähe; er bäte ihn daher, er möchte die Güte haben, ſich zu ſetzen.
Der Fremde konnte ſich, ohne den guten Ton zu verletzen, ge⸗ gen dieſe Erinnerung nicht auflehnen; er bat alſo um Verzeihung, und zog ſich zum Stuhl des Doktors zurück. Dieſer erklärte ihm frei heraus, daß es bei ihm zu Lande nicht Mode wäre, ſich bei dem Spiel in die Karte gucken zu laſſen. So zurückgewieſen wollte er ſich bei dem Maler einquartiren. Allein dieſer lehnte es durch


