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Seine Furcht ſchuf dieſelben in Flinten um, und er zweifelte nicht mehr, daß der Verdacht ſeines Freundes gegründet ſey. Allein er ſchwang ſein„Gefäß in Unehren“ gegen die vermeintliche Wache, und ſchwur, eher ſein Leben als ſein koſtbarſtes Gut fahren zu laſſen.
Der Eigner des Wagens, der ein Edelmann erſten Ranges war, hielt ihn für ein unglückliches Weibsbild, das ſeinen Verſtand verloren habe. Er befahl daher ſeinem Kutſcher, zuzufahren, und überzeugte dadurch den Flüchtling, daß es nur ein blinder Lärm geweſen war. Bei dem allem hörte ſeine Angſt und das Beben ſeiner Glieder nicht auf. Unſer junger Herr befürchtete, ſein Gehirn möchte die Wiederholung eines ſolchen Spaſſes nicht aushalten, deßhalb ließ er ihn ohne weiteres Quälen in ſeiner Wohnung an⸗ langen.
Die Wirthin, die ihm auf der Treppe begegnete, erſchrack über ſeinen Anblick dermaßen, daß ſie laut aufſchrie und die Flucht ergriff. Er fluchte inzwiſchen mit großer Bitterkeit auf ſie, und rannte in das Zimmer des Doktors.
Statt ihn mit herzlicher Umarmung zu begrüßen und ihm zu ſeiner Befreiung Glück zu wünſchen, ließ dieſer ſichtliche Zeichen von Mißvergnügen und Unruhe blicken. Ja, er erklärte ſogar mit dürren Worten: er habe zu vernehmen gehofft, daß er und Sir Pickle die glorreiche Rolle eines Cato geſpielt hätten. Dieſe Be⸗ gebenheit würde den Grund zu ſo edeln Unternehmungen gelegt haben, daß ſie nothwendig mit Glückſeligkeit und Freiheit hätte enden müſſen. Auch wäre er ſchon ziemlich weit mit einer Ode gekommen, die ihren Namen unſterblich gemacht und die Flamme der Freiheit in der Bruſt jedes Edeln angeblaſen haben würde.
Ich hätte da bewieſen, ſagte er, daß große Talente und hohes Freiheitsgefühl ſich wechſelſeitig erzeugen und unterſtützen. Meine Behauptungen würde ich durch ſolche Citate aus griechiſchen Schrift⸗ ſtellern erläutert haben, daß ſelbſt dem Blindeſten und Gedanken⸗


