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Ausflüchte nach London, wo er in manchem Vierteljahre die meiſte Zeit über gar ſehr incognito lebte.
Die Geſetze der Univerſität waren viel zu ſtreng, als daß ſich
ein Jüngling von ſeinem lebhaften Temperamente an dieſelben hätte binden ſollen. Dieß machte ihn denn gar bald mit dem Prorektor bekannt. Doch alle die Verweiſe, die er bekam, vermochten nicht, ihn in ſeiner Laufbahn zurückzuhalten. Er beſuchte Weinhäuſer und Caffeeſchenken, durchjubelte um Mitternacht die Straßen, und verſpottete und beſchimpfte die ganze ſittſame und friedfertige Klaſſe der Studenten; ſelbſt die Lehrer waren ihm nicht heilig und entgingen den Geißel⸗ hieben ſeiner Satyre nicht. Er verlachte ſeine Obrigkeit und ver⸗ nachläßigte alle akademiſchen Geſetze. 62 Vergebens ſuchte man durch Geldſtrafen ſeinen Ausſchweifun⸗ gen Einhalt zu thun; freigebig bis zur Verſchwendung, wie er war, bezahlte er ſie ohne Widerrede. Dreimal ſtieg er mittelſt einer Leiter bei einem Kaufmann in's Fenſter, mit deſſen Tochter er eine Lieb⸗ ſchaft hatte; eben ſo oft ſah er ſich genöthigt, ſeine Sicherheit durch einen jähen Sprung zu ſuchen; und in einer Nacht wäre er höchſt wahrſcheinlich als Opfer eines Hinterhalts gefallen, den ein Vater ihm gelegt hatte, wäre ſein treuer Knappe Pips ihm nicht männlich zu Hülfe gekommen, und hätte ihn aus den Händen ſeiner Feinde erlöst. Mitten unter dieſen Erceſſen verſuchte Jolter, der ſeine Ermah⸗ nungen verachtet und ſein Anſehen gänzlich vernichtet ſah, ſeinem Mündel dieſe ausſchweifende Lebensart dadurch abzugewöhnen, daß
er deſſen Aufmerkſamkeit auf löblichere Beſchäftigungen lenkte. Zu
dieſem Ende führte er ihn in einen politiſchen Clubb ein, worin auch verſchiedene Lehrer und Hofmeiſter waren. Man nähm Pere⸗ grine'n hier mit großen Achtungsbezeugungen auf, richtete ſich mehr, als zu erwarten ſtand, nach ſeiner jovtalen Gemüthsart; und indeß man an Verbeſſerungsplanen des Staats arbeitete, drang man mit
ſolchem Eifer auf die Erfüllung dieſer Entwürfe, daß, ehe man
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