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Boten zu fluchen begann, daß er ſeine Ruhe unterbräche, und ſchwur:„er wolle nicht eine Sekunde früher aufſtehen als gewöhn⸗ lich.“ Dieſer Entſchluß wurde dem Fremden hinterbracht, der den Ueberbringer bat, zurück zu melden:„er habe dem Commodore ſo erfreuliche Nachrichten mitzutheilen, daß er gewiß ſey, Sir Trunnion würde ſich für dieſe Störung reichlich entſchädigt halten, wenn er auch aus dem Grabe geweckt worden wäre, um ſie anzuhören.“
So ſchmeichelhaft dieſe Behauptung auch war, ſo würde ſie doch nicht wichtig genug geweſen ſeyn, ihn zum Aufſtehen zu bewe⸗ gen, wenn ſie nicht durch die Ermahnungen ſeiner Gemahlin wäre unterſtützt worden, die nicht aufhörte, ihren Einfluß auf ihn gel⸗ tend zu machen. Er kroch daher, wiewohl mit großem Widerwillen, aus dem Bette, wickelte ſich in ſeine Morgenkleidung, und ließ ſich die Treppe hinunter führen. Auf dem ganzen Wege rieb er ſich die Augen, gähnte, und brummte dann grimmig.
Sobald Trunnion den Kopf in das Beſuchzimmer hineingeſteckt hatte, trat der angebliche Fremde unter verſchiedenen linkiſchen Ver⸗ beugungen und mit Grinſen ihm entgegen, und redete ihn mit den Worten an:„Ganz gehorſamſter Diener, geſtrenger Herr Commo⸗ dore! Ich hoffe, daß Sie ſich fein wohl befinden. Sie ſehen ja ganz prächtig aus; und wenn Sie nicht das Malheur mit Ihrem Auge hätten, ſo würde man ſich an dem ſchönſten Sommertage kein herrlicheres Geſicht zu ſehen wünſchen, als das Ihrige. So wahr ich lebe, man möchte Sie für einen Vierziger halten. So wahr der Herr lebt, ich würde in Ihnen einen Trunnion erkennen, und wenn ich auch, wie man zu ſagen pflegt, mitten auf der Ebene von Salisbury auf Sie geſtoßen wäre.“
Der Commodore, der gar nicht bei beſonders guter Lanne war und an einer ſo unverſchämten Aprſtrophe gar keinen Geſchmack fand,
unterbrach ihn mit einem mürriſchen Accent:„Kikelkakel, Herr Bruder! Gar nich' nöthig, gar nich' nöthig, ſo viel unnützes Wiſchiwaſchi von Bord laufen zu laſſen! Könnt Ihr nich' flugs


