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auf die Hanptſache losſteuern, ſo thätet Ihr beſſer,'nen Pflok vor die Zunge zu ſtecken und abzuſegeln. Seht'r! Es hieß ja, Er habe mir etwas einzuhändigen!“—„Einzuhändigen?“ rief der ſchel⸗ miſche Betrüger.„Allerdings habe ich was für Sie bei mir, wor⸗ über Ihnen das Herz im Leibe lachen wird. Hier iſt ein Brief von einem Ihrer liebſten und beſten Freunde. Da, nehmen Sie, leſen Sie und erquicken Sie ſich daran! Gott ſegne Sie alten Burſchen! Sollte man doch von Ihnen ſagen, Sie hätten ſich ver⸗ jüngt.“
Da Trunnions Neugier auf dieſe Art erregt worden war, ſo forderte er ſeine Brille, ſetzte ſie auf die Naſe, nahm den Brief zur Hand, und beſah die Unterſchrift. Kaum gewahrte er den Na⸗ men ſeines Oheims, als er zurückfuhr, mit den Lippen zuckte und vor Zorn und Erſtaunen an allen Gliedern bebte. Trotz dem plagte ihn das Verlangen, den Inhalt des Briefs von einem Mann zu wiſſen, der ihn ſonſt nie mit Zuſchriften oder Botſchaften behelligt hatte. Er beſtrebte ſich, ſeine Faſſung wieder zu erlangen und durchlas das Schreiben, welches folgendermaßen lautete:
„Geliebter Neffe!
Ich zweifle nicht, daß Er ſich freuen wird, von meinem Wohl⸗ befinden zu hören. Auch hat Er's Urſach, wenn Er erwägt, was für ein gütiger Oheim ich in Seinen jüngern Jahren gegen Ihn geweſen bin, und wie wenig Er eigentlich ſolches verdiente. Denn Er war immer ein heilloſer Bube von läſterlichem Treiben, und hielt ſich zu ſchlechten Geſellen und loſem Geſindel. Deßhalb würde Er auch ein Ende mit Schrecken genommen haben, wenn ich nicht dafür geſorgt hätte, Ihn dem Verderben aus den Zähnen zu rücken, und Ihn aus dem Lande zu bringen. Dieß iſt jedoch nicht die Veranlaſſung meines gegenwärtigen Schreibens. Der Ueber⸗ bringer deſſelben, Sir Timothy Trikle, iſt ein weitläufiger Anver⸗ wandter von Ihm, der Sohn von dem Vetter ſeiner Baſe Margery, und befindet ſich eben nicht in den beſten Umſtänden. Er denkt


