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chen mit der ſonnigen Stirn,“ murmelte er,„aber der Schatten des großen Geiſtes iſt auf Dir,“ und durch irgend ein ihm unerklaͤrliches Gefuhl, deſſen er nicht Herr werden konnte, angetrieben, wandte er ſich im bruͤnſtigen Gebete zum Gotte des weißen Maͤdchens.
Margareth oͤffnete ihre Augen und ſah ihn knieend an ihrer Seite, horte ſein heißes Flehen, und durch die ruhrende Einfachheit ergriffen, floſſen auch ihre Thraͤnen: als er ſchwieg, legte ſie ihre zarte Hand auf die ſeinige und ſagte: „Tongatou iſt iſt ſehr gut, der große Geiſt hat ſein Gebet gehort, aber eine ſchwere, betaͤubende Laſt hat mich bedruͤckt, mir iſt, als ob ich durch das Thal des Todes gegangen wäre.“ „ Tongatou war entzuckt, als er die lieben ſanften Toͤne ihrer Stimme wieder hoͤrte, und bereitete mit einer Zartheit und Aufmerkſamkeit, die einem gebildeteren Geiſt zur Ehre gereicht haben wuͤrde, Alles was nur irgend zu ihrer Bequemlichkeit dienen konnte. Er kaͤmmte die langen verworrenen Maſſen ihres ſchoͤnen Haares aus, glättete die Felle unter ihrem Haupt und pfluckte friſche Blumen fuͤr ihr Kiſſen. Während der Nacht legte er ſich an den Eingang ihrer Huͤtte und wachie, waͤhrend ſie


