die ſeinige und ſchaute tief, tief in die dunkelen Augen des ſchoͤnen Mädchens, fuͤr einen Augenblick ſchien ſeine Bruſt ein neues, nie gehofftes Gefuͤhl von Gluͤckfeligkeit zu erfullen; ſich aber ploͤtzlich ermannend, fuhr er fort: „Nein, nein! Tecumſeh ſoll nicht der Mann ſein, der einen Schatten auf die reine Stirn des weißen Maͤdchens bringt. Der Vogel wird ſich nach dem Rau⸗ ſchen ſeiner eigenen Waͤlder ſehnen, nach dem Schaukeln derſelben Zweige, in denen er einſt ſein Neſt baute. „Tecumſeh will nicht die Bluͤthe aus ihrer Heimath, aus dem milden Sonnenlicht nehmen, und ſie allein und freundlos in ſeiner Huͤtte welken ſehn. Boͤſes bedroht Tecumſeh; der Schwarzvogel iſt ſtets uͤber ſeinem Haupt, und als er zum Lager kam, lag die Maſſaſauga todt auf ſeinem Pfad. Sorgen nahen ſich ihm, denn der Geiſter⸗ vogel ſang die ganze Nacht auf dem Dach ſeines Wig⸗ wam.“
Er druͤckte Margareths Hand an ſein Herz und verließ die Laube.
Margareth harrte noch lange in derſelben Stellung, in welcher er ſie verlaſſen hatte; ſie gab ſich keinem wil⸗ den Ausbruch der Verzweiflung hin, ja ſie weinte nicht einmal; ein ſchweres, vruͤckendes Gefuͤhl des Elends ſchien


