ſch der Regen war, der die Erde erfriſcht, daß es das war, was die Sonne den Bluͤthen, oder der Vogel der Waldung iſt. Es iſt ihm der eine Stern in einer Nacht voll Stuͤrme geweſen und wenn es geht, wird das Licht auf ſeinem Pfade verloſcht ſein.“
Margareth zitterte heftig.
„Tecumſeh, ich werde nie zu meinem Volke zuruͤck⸗ kehren; ich will hier leben; ich wollte, Alice haͤtte nie von meinem Daſein gehoͤrt, dieſer Schmerz waͤre ihr jetzt erſpart.“
Tecumſeh ſchuttelte das Haupt.
„Nein, nein, das weiße Maͤdchen ſehnt ſich nach
Geſelligkeit. Sie wird wie der Vogel ſein, der allein,
im Neſte ſitzt, und wird dem Geſang der Liebe lauſchen. Sie wuͤrde den rothen Mann von ſich ſtoßen, denn er kann ſich nicht bittend um ſie bewerben, wie wohl Einer ihres eigenen Volkes thut, mit gebogenem Knie und mit
ſußen Worten.“ Als er ſprach, war ſeine Stimme
leiſe und ſeine Augen feſt auf Margareths Antlitz ge⸗ heftet. Dieſe erroͤthete und hob ihre ſeelenvollen Augen zu ihm empor. Tecumſeh ſprang, mit einem wilden Aus⸗ ruf der Freude auf ſie zu, nahm ihre zitternde Hand in
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