Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Margareth hatte das Antlitz in ihren Häͤnden ver⸗ borgen, und ausgeſtreckt auf dem Mooſe ſchluchzte ſie laut. Tecumſeh hob ſie vom Boden und betrachtete ſie traurig und ſchweigend. Hätte er geſprochen, ſie haͤtte fortgeweint, denn ihr Herz war jetzt in weicheren Em⸗ pfindungen geoͤffnet und fremdartige Gefuͤhle beſtuͤrmten ihre Bruſt; ſo aber erweckte ſein Schweigen ihren einge⸗ borenen Stolz und ſie erhob ſich und ſtrich die Locken aus ihrem Antlitz, die Thraͤnen aus ihren Augen, als ob ihrem Herzen Schwaͤche und das zarte Gefuhl der Weiblichkeit fremd waͤre.

Tecumſehs Auge leuchtete vor Bewunderung.

Sage dem weißen Manne, rief er aus,daß das ſchwankende Rohr ſeinen Stolz in den wilden Wäl⸗ dern unter dem klaren Himmel und neben den rauſchen⸗ den Waſſern des rothen Mannes gelernt hat. Sage ihm auch, daß Tecumſeh fuͤr das Gluͤck des ſchwanken⸗ den Rohres wachen wird, und daß er fuͤr jede Thrane, die aus ihrem Auge faͤllt, einen Tropfen ſeines Herzblutes zahlen muß.

Wenn Dein Auge ſich truͤbt, Dein Schritt wan⸗ kend wird, ſoll Tecumſeh da ſein, Dich zu rächen.

Sage ihm auch, daß das ſchwankende Rohr fuͤr Tecum⸗