Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Das weiße Maͤdchen, das eben die Stadt betre⸗ ten hat, uͤbt keine Gewalt uber ihn aus, es iſt die Schwe⸗ ſterdes ſchwankenden Rohres; entgegnete Kumſhaka. Sehr wahr! aber Tecumſeh gilt viel, ſehr viel, bei dem ſchwankenden Rohr, und ſie heftete ihre Augen feſt auf das Antlitz des Haͤuptlings, den Eindruck zu 6 bemerken, den ihre Worte hervorbringen wuͤrden.

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Dieſer zog den Athem an, und ſeine Augen glaͤnz⸗ eeen wie die der ſpringfertigen Schlange, waͤhrend er die Locken, mit denen er ſpielte, ſo krampfhaft faßte, daß

die gekraͤnkte Schoͤne unwillig empor fuhr; aber mit dumpfer, drohender Stimme frug er ſie was ſie meinte, ob Jene gewagt haͤtten zu lieben.

Ackoree befreite ihre Haare von ſeiner Hand, und ſtieß ein leiſes, boshaftes Gelächter aus; Zorn und Eifer⸗ ſucht wutheten beide in ihrem Buſen.

Wagen? warum ſollten ſie das nicht wagen was Kumſhaka vor ihnen gewagt hat? der Indianer ſoll Seite bei Seite mit ſeinem weißen Bruder leben, daß die weiße Braut ruhig in ihrem Wigwam ſchlafen kann.

Und die Stimme des großen Geiſtes, wie die Sprache der Sterne, ſollen nur ihrer Liebe foͤrderlich

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