Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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ie lchelnd demſelben das Netz, das er an's Ufer zog und ſich dann mit ihren langen, dunkelen Locken ſpielend, 3 neben ſie, auf einen, aus dem Ufer des Fluſſes hervor⸗ ſpringenden Stein ſetzte. Ackoree war heiterer als je; ihr helles, froͤhliches Gelaͤchter ſcholl uͤber die ſtille Waſſerflaͤche und ſtorte ſ das ſchlummernde Echo, und endlich verlangte ſie gar, trotz ihrer unbegrenzten Munterkeit und frohen Laune, genaue Nachrichten uͤber den letztgehaltenen Rath und

uͤber das, was die Haͤuptlinge nun zu beginnen ge⸗ daͤchten.

Waͤhrend Kumſhaka ihr aber die Einzelheiten er⸗ 6 zaͤhlte, ſchien plotzlich all der frohe, leichte Sinn, der wenige Minuten vorher noch ihr ganzes Weſen belebte, ſie plotzlich zu verlaſſen und ſie lauſchte mit ſtiller, mehr und mehr erweckter Aufmerkſamkeit. Als er ſchwieg, antwortete ſie langſam, ohne ihre Augen vom Boden aufzuſchlagen:

So? alſo die Faͤnge ſollen der Maſſaſauga aus⸗ gebrochen werden, daß ſie ihre Klappern ſchuͤtteln, aber nicht beißen kann? Tecumſeh moͤchte den Tomahawk begraben, damit die Schaͤrfe deſſelben ſein weißes Lieb⸗

chen nicht erſchrecke. 2 8