Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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ſein? ſagte der Haͤuptling in bitterm Unmuth,aber ich will ihre Gaukeleien aufdecken. Der Indianer wird durch ſeine eigenen Fuͤhrer bethoͤrt; dieſe Verbindung ſoll blos eine Maske ſein, ihn ganz machtlos zu machen und die Weißen zu beſchuͤtzen! Seine Lippen zitterten, aber ſelbſt waͤhrend er noch ſprach, ſtroͤmte das Blut in ſeine Schlaͤfe; er wußte daß er log.

Ackoree ſah, daß ihr Gift gewirkt hatte, und eine ruhige und gefaßte. Miene annehmend, legte ſie ihre Hand auf die des Haͤuptlings und ſagte leiſe:Tecum⸗ ſeh iſt klug und maͤchtig! wuͤrde der Haͤuptling unbe⸗ waffnet in die Faͤnge des Panthers rennen, wuͤrde er die Höhle betreten wollen, waͤhrend das Weibchen die Jungen beſchuͤtzt? Sicherlich waͤre es beſſer zu warten, bis es ausgeht, um Beute aufzuſuchen.

Kumſhaka begriff ſchnell ihre Meinung, und folgte ihr gern; er ſchaute das ſchone Maͤdchen bewundernd an, und das gleiche Ziel ihrer Leidenſchaften ſchien eine Art Sympathie auf ſie auszuuͤben. Ihre nicht widerſtrebende Hand in die ſeinige nehmend, antwortete er:

Du biſt ſehr ſchoͤn, Ackoree, und haſt weiſe

rathen; Tecumſeh wird das Lager verlaſſen, um den