Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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Beim Eintritt in die Huͤtte ließ ſie ſich thraͤnen⸗ und wortlos auf die Felle nieder und umſonſt breitete die gutmuͤthige Minares ihren ganzen kleinen Speiſevorrath vor ihnen aus, keine der Maͤdchen konnte eſſen, noch ſprechen.

Die Daͤmmerung machte der finſteren Nacht Platz, die Sterne wurden hell und der Voll⸗Mond ſchien durch die offene Thuͤr herein und erleuchtete das Innere der Huͤtte, aber obgleich wachend, doch regungslos, ſaßen die beiden Schweſtern einander gegenuͤber, Jede mit ihren eigenen wilden, ſchmerzlichen Gedanken beſchaͤftigt. Beide waren leichenblaß, und Beide fuͤhlten das ſonderbare Schreckliche, das zwei liebende Schweſtern, nach ſo langer Trennung mit kalter Hand von einander entfernt hielt.

Minaree's Fackel war lange verlöſcht und ihr regel⸗ mäßiges Athemholen bezeugte ihren tiefen Schlummer, und noch immer ſaßen die Maͤdchen ſich ſtaunend gegen⸗ über; endlich ſtand Alice auf und naͤherte ſich dem Ein⸗ gang der Huͤtte.

Es war ein großartiger, wilder Anblick, der ſich ihr bot, und mit einem beklemmenden Gefuͤhl von Furcht und Anbetung betrachtete ſie den eherte Wald, der ſich

bis an die Schwelle der Huͤtte erſtreckte, lauſchte dem