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ſcharfen Bellen des Fuchſes und dem melancholiſchen Ge⸗ ſchrei der Eule.
Nahe zum Ufer des Fluſſes, lehnte bewegungslos im ſanften Mondlicht die ſchlanke Geſtalt eines Kriegers, eine der Wachen der Stadt.
Alles ruhte ſchweigend in der duͤſteren Groͤße der Nacht und ihr eigener Schmerz wurde ſchwerer und peinlicher in der ſie umgebenden finſteren Ruhe. Die Thuͤre verhaͤngend, rief ſie aus:
„O mein Gott, daß ich Dich in dieſer Stunde der Angſt und Noth vergeſſen konnte,“ und im bruͤnſtigen Gebet ſank ſie auf ihre Kniee, ihr Herz ganz dem hoͤchſten Weſen, in heißem Flehen, ausſchuͤttend.
Ihre Stimme zitterte, und wurde oft von heftigem Schluchzen unterbrochen, da fuͤhlte ſie den weichen Arm Margareths ihren Nacken umſchlingen, und leiſe fluͤſterte
ihr dieſe in's Ohr:„Alice, meine ſuͤße, ſuͤße Schweſter!“ Ihre Lippen begegneten ſich und ſie weinten lange, Eine an der Andern Herz, und als ſanft und freundlich der Schlummer ſie beſchlich, fand er ſie in der innigen Umarmung fruͤherer, ſchoͤnerer Kindheit.
Ende des erſten Bandes. 3
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