Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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Alice fühlte, als ſie ſich dem Platze näherten, ihr Herz klopfen, daß es ihr faſt die Bruſt zu zerſprengen drohte und ihr Athem ward ſchwer und unregelmaͤßig. So viel böſe Ahnungen ſtuͤrmten unaufhoͤrlich und mit raſender Schnelle auf ſie ein, daß ſie kaum vermochte, ſich im Sattel zu halten. Tecumſeh fuͤhrte ſie jetzt den Flußpfad entlang, zu der ſchon fruher beſchriebenen Huͤtte, wo er vermuthete daß ſich Margareth in dieſer Tageszeit aufhalten wurde und Alice ſah ein Madchen, leicht auf eine Moosbank hingelehnt und uͤber ein großes Hirſch

kalb, das ſich an ſie anſchmiegte, hingebeugt, ſah, daß ſie ihre Augen hob und errothend dem Blick des Häupt⸗ lings begegnete; dieſer aber trat zur Seite und fuͤhrte ihr Alice entgegen.

Margareths lebhafte Augen hefteten ſich mit for⸗ ſchendem Intereſſe auf die ſich ihr furchtſam nahernde Geſtalt ihr Buſen hob ſich und ſie wurde leichenblaß; aber ſie bewegte ſich weder, noch ſprach ſie, da ſtuͤrzte Alice vor und knieete neben ihr nieder, ſchlang die Arme um ihren Nacken und lispelte, ihr Antlitz an der Bruſt der Schweſter bergend:Kennſt Du mich nicht, meine theuere, liebe Margareth? 83 Sie fuhlte ſich ſanft zuruͤckgeſtoßen das Mad⸗