Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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„Bruder! der Weg des weißen Mannes iſt krumm, wie der der Schlange im Graſe. Der rothe Mann hat denſelben Pfad verſucht, jetzt aber geht er gerade, wie der Pfeil vom Bogen.— Der weiße Mann ſieht das nicht ein. Er bedeckt ſeine Augen mit der Hand und ſagt dann, daß er nicht ſehen koͤnne.

„Er ſteckt ſeine Finger in die Ohren, und ſeht⸗ er kann nicht hoͤren. Laß ihn ſeine Augen und Ohren öff⸗ nen, und ſein Herz wird es verſtehen.—

„Bruder! Einſt waren dieſe Staͤmme ein großes Volk; der Rauch ihrer Feuer ſtieg von tauſenden von Hügeln auf, ſie waren wie die Blaͤtter auf den Baͤu⸗ men.— Die Zeiten ſind voruͤber.— Der Fuchs iſt in ſeine Hoͤhle gebannt. Das Moos waͤchſt auf den Stei⸗ nen ihrer Berathungsfeuer, die Spinne webt ihr Netz um den Speer des Kriegers, und das Canoe verfault am ufer der Seeen. Wir ſind niedergebeugt und ſchwach. Wir blicken nach den Huͤgeln, und ſehen die Geiſter unſeres Volkes nach dem Lande der Schatten fliehen; wir ſehen ſie hinweg eilen, wie der Vogel dem kommenden Sturme ausweicht.“

„Bruder! der große Geiſt hat ſeinen Kindern ſei⸗ nen Willen kund gethan. Er hat uns in Bruͤder⸗