— 157—
ſchaft verbuͤndet.— Er öͤffnete ſeinen Kindern die Au⸗ gen, auf daß ſie ſahen, wie der weiße Mann von der Erde draͤngte.
„Der Plan unſeres weißen Vaters, all unſit Land zu kaufen, iſt wie ein mächtiges Waſſer, das alle Rothhaͤute verſchlingen will; die Verbruͤdernng der Stäͤmme iſt ein Damm, der es zuruͤckhalten wird.— Es iſt kein Traum.— Die Staͤmme ſind vereint, wir wollen kein Land meht verkaufen.
„Bruder! Du haſt boͤſe Rathgeber. Sie ſagen, daß wir uns mit Deinen Feinden, den Englaͤndern, verbunden haben.— Es iſt falſch.— Kein Buͤndniß eriſtirt, das ausgenommen, welches uns einig macht. Wenn Ihr und die Englaͤnder zuſammen Krieg anfangt, muͤßt Ihr ihn auch zuſfammen beendigen; der Indianer wird fuͤr Keinen von Euch kämpfen, was könnte er dabei gewinnen? Nichts, als noch mehr ge⸗ ſchwaͤcht, nachher deſto leichter die Beute des Siegers zu werden. Nein, der Indianer wird ſeinen eigenen Heerd, ſeine eigenen Graͤber vertheidigen, und blos dem Schall Euerer Kanonen von weitem lauſchen.
„Bruder! der Wampum⸗Guͤrtel iſt unter die [Stůmme geſandt, aber es war in Freundſchaft, er iſt


