Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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261 Indem Redmond die zitternde Ellen mit kräf⸗

tigem Arme ſtützte, machte ſich das junge Paar auf

den Weg nach dem Pachthofe, wo Fehß und Mary Sullwan noch immer emſig beſchäftigt waren, in ihrem neuen Wohnſitze ſich einzurichten. Die Er⸗ ſtere ſah mit einem Blick, daß die ſo ſehr gefürch⸗ tete Erklärung erfolgt ſei.

Mutter, ſprach der junge Mann,ſegnen Sie Ihre Kinder!

Die blinde Frau ſtieß einen Schrei des Entſetzens aus; ſie erinnerte ſich der Prophezeihung ihres Gatten, daß der Abkömmling ihrer Pflegetochter Jammer über ſie bringen werde.

Segen verdient nur der Gehorſam, antwortete Katty ſtreng.Redmond! Redmond! Was haben Sie gethan?

Ich folgte den Eingebungen meines Herzens und meiner Lernunſt. entgegnete der junge Mann; dieſe zog ich den klugen Rathſchlägen jener vor, welche die Meinung der Welt und deren Vortheile höher, als Glückſeligkeit, ſtellen, und habe dem einzigen weiblichen Weſen, das ich je lieben kann, Treue zugeſchworen. Mutter, ſetzte er feierlich hinzu,ſegnen Sie Ihre Kinder!

erlaube mir nicht eine Verbindung zu ſegnen, die Ihres Vaters Mund verwünſchen würde, antwortete Katty tief bewegt.Wie könnte ich mich ſeinem Zorn, ſeinen Vorwürfen ausſetzen? Dringen Sie nicht weiter in mich, Redmond; das Herz bricht mir über dieſer Weigerung.

Hat er nicht auch geliebt? fragte der Pflege⸗ ſohn.Und hat er nicht auch Kummer kennen