Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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zuſtoßen könnte, von welchem ſie wünſchte, daß er eine Verbindung eingehe, die ſeines Namens wür⸗ dig ſei eine Verbindung, die ihm geſtatte, den Glanz der Familie, aus der er ſtammte, wieder her⸗ zuſtellen.

Wie es gewöhnlich zu geſchehen pflegt, wenn Vorſichtsmaßregeln zur Verhinderung getroffen wer⸗ den, fanden ſich die Liebenden zufällig, wenigſtens ſo weit Ellen dabei betheiligt war; denn als ſie Redmond über die Hecke ſetzen ſah, welche den Hof der Farm von dem Garten trennte, ſtieß das erſchreckte Mädchen einen Schrei aus, und wäre gern entflohen, ſo tiefen Eindruck hatte ihrer Mut⸗ ter Warnung auf ſie gemacht, welche eine Liebe zu unſerm Helden geradezu für eine Schwäche erklärt

hatte.

Geliebte Ellen, rief der junge Mann, ihre Hand ergreifend,weßhalb fliehſt Du mich?

Die tiefe Röthe, welche das Geſicht des un⸗ ſchuldigen Mädchens fürbte, war die einzige Ant⸗ wort auf dieſe Frage.

Was a ich gethan, daß mir dieſes unfreund⸗ liche Benehmen zu Theil wird? fuhr er fort.

Unfreundliches Benehmen! wiederholte Ellen. Sie irren ſich. Weßhalb ſollte ich Sie unfreund⸗ lich behandein? Sie, der Sie ſtets ſo treu, ſo ganz wie ein Bruder ſich gegen mich benahmen ent⸗ ſchuldigen Sie das Wort; es iſt Ihre eigene Schuld,

daß ich den Unterſchied des Standes vergeſſe und mit Ihnen ſo ungezwungen, wie eine Schweſter, ſpreche. Sie haben von Kindheit an mich wie eine ſolche behandelt.

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