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von der Gefahr des Unternehmens hatte, dem er ſich nur ungern angeſchloſſen, oder daß daſſelbe mächtige Feindſchaften erwecken würde, ſo täuſchte er ſich doch keinen Augenblick über deſſen Schwie⸗ und beſchloß daher, ſehr vorſichtig zu erk zu gehen. Da er von den engliſchen Je⸗ ſuiten in St. Omer erzogen worden, ſo wirft es keinen Schatten auf den Charakter des würdigen Paters, daß er als deren Zögling mehr als ein anderer geeignet war, die Fäden einer Intrigue aufzufinden. Er war ausdauernd, ſcharfſichtig und vor Allem ſeiner Gutsherrſchaft ergeben. Als geiſtlicher Leiter Ellens von ihrer Kindheit an vermochte Niemand beſſer wie er, die angeborne Reinheit ihres Herzens und Geiſtes zu würdigen. Daß ſie und Redmond die Opfer einer ſchänd⸗ lichen Intrigne waren, ſchien ihm vom erſten Augenblicke an vollkommen klar zu ſein.
Obgleich viele Jahre verfloſſen waren, ſeitdem Miß Macnamara Frankreich verlaſſen hatte, hielt er es doch nicht für klug, daß ſie in Paris ihren Wohnſitz aufſchlage. Er kannte die Polizei der Hauptſtadt und deren Syſtem. Ein ruhiges Hötel in der kleinen Stadt St. Denis wurde deßhalb ausgewählt, und nachdem er ſeine Schutzbefohlene dort untergebracht hatte, fing er an, vorſichtig Nachforſchungen anzuſtellen.
Seine erſten Nachfragen gingen dahin, zu er⸗ fahren, was aus Ellens Kammerjungfer, Lucille Chomont, geworden war, dem Mädchen, das ihr zur Flucht behilflich geweſen war. Zwei Tage dergeblichen Nachforſchens vermochten och nicht,
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