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dern im Herzen ihren Grund hatte. Sein Vater, ein jüngerer Bruder Sir Patricks, war als Befehls⸗ haber einer irländiſchen Brigade geſtorben.
Ulic Blake, der Sohn des Baronets Schweſter,
lich ſeinem Oheime in deſſen unruhigem, leiden⸗ ſch aftlichen Temperament, in Unklugheit und Gleich⸗ gültigkeit gegen alle Folgen, aber unglücklicher Weiſe nicht in jenen edlen Eigenſchaften, welche die erſteren wieder gut machten. Wenn es ſich um Befriedi⸗ gung ſeiner Leidenſchaften handelte, war ihm jedes Mittel genehm und zeigte er eine völlige Gleich⸗ gültigkeit gegen die Folgen ſeiner ſelbſtſüchtigen Sorgloſigkeit um das Wohl Anderer. Wäre er in Irland geblieben, ſo hätte ſich vielleicht Vieles in ſeinem Weſen gebeſſert oder hätte aus Mangel an Gelegenheit zur Entwickelung ſich verloren; aber der Hof Ludwigs XV. war eine Fflanzſchule, in welcher ſchlimme Eigenſchaften einen ergiebigen Bo⸗ den fanden.
Ehe er ſein Heimathland verließ, geſtanden ihm ſelbſt diejenigen, welche ihn am wenigſten leiden mochten, Einen uneigennützigen Zug in ſeinem Cha⸗ rakter zu, nämlich eine innige Liebe, die er für Redmond an den Tag legte.
Es wäre allerdings merlwürdig geweſen, wenn Ulic's Herz nicht einer einzigen geſunden Empfin⸗ dung fähig geweſen wäre. Gold oder Glimmer, die einander ſo ähnlich ſehen, können wohl in einem und demſelben Granitblock gefunden werden.
Redmond O Neil gab das Verſprechen, inner⸗ halb eines Jahres zurückkehren zu wollen, um Ellen zu ſeiner Frau zu machen, und hielt ſein Wort,


