Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Irländer thun, ſondern auch in der Verthei⸗ digung ihrer Perſon geſtorben wären; kurz, die Alles für ſie gethan, nur nicht auf den von ihnen gepachteten Grundſtücken gearbeitet hätten, ſo daß ſie die jährliche Rente hätten bezahlen können.

Der außerordentliche Einfluß, den Miß Maec⸗ namara's wohlwollende, aber alle Grenzen über⸗ ſchreitende Nachſicht dadurch über ſie erlangte, e wenigſtens Einen ausgezeichneten Erfolg.

ährend der Unruhen, welche periodiſch das Land

heimſuchten, ſtand auch nicht Ein Mann aus ihren Baronieen auf; Verbrechen waren in ihrer unmit⸗ telbaren Nachbarſchaft unbekannt. Mit dem ihrem Geſchlechte eigenthümlichen Takte gebrauchte ſie egen ihre Pächter und ſonſtigen Anſäßigen den Kunſtgriff, daß ſie deren Frauen, Mütter und Schweſtern auf die verderblichen Folgen aufmerk⸗ ſam machte, die nicht ausbleiben könnten, wenn ihre Männer, Brüder und Söhne ſich in eine der geheimen Geſellſchaften einließen, die ſo lange der Fluch Irlands geweſen ſind.

Die Frauen ihrer Güter waren ihre Polizei, die ſich als höchſt wirkſam zeigte.

Ihr nächſter Nachbar, der Häuptling O Neil wir fragen, ob irgend ein Alterthümler zu ſagen vermag, wie alt ſein Stamm war war nicht ſo klug, wie ſie. Er war einer jener unermüdlich gaſtfreien, gutherzigen Menſchen, deren Haus Je⸗ dermann offen ſteht; deſſen Claret obgleich er keinen Ein angszoll entrichtete, tadellos war, und auf deſen Wort, wenn es ſich nicht um eine Bezahlung handelte, man ſich feſt verlaſſen konnte.