Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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in der ſpaniſchen Hauptſtadt ein und fand bei dem neuen Monarchen eine höfliche Aufnahme, von welchem er Hilfe an Mannſchaft, Waffen und Schiffen mit Kriegs⸗ geräthen zu einer neuen Expedition verlangte. Man er⸗ widerte ihm darauf, daß Spanien im Augenblicke keine Schiffe entbehren könne; ſeine übrigen Wünſche wurden aber auf eine Weiſe angehört, daß er ſich der Hoffnung auf Gewährung hingab. Zu ſeinem Schmerze mußte er aber bald bemerken, daß ſeine Bemühung ver⸗ geblich ſei, und ſo kehrte er am 24. März wieder nach Paris zurück. Hier erneuerte er ſeine Bewer⸗ bungen bei dem franzöſiſchen Hofe, aber ohne allen Erfolg. Etwa zwanzig Tage nach ſeiner Rückkehr nach Paris ging er mit dem Plane um, der ruſſi⸗ ſchen Czarin einen Heirathsantrag zu machen, unter der Bedingung, daß ſie ihm die verlangte Hilfe leiſte. Sein Vater brachte ihn aber von dieſem Plane ab, indem er ihm vorſtellte, daß hiezu auch nicht die geringſte Ausſicht für ihn vorhanden ſei. Alle dieſe Proceduren zeigen, wie eifrig er bemüht war, ſich wieder an die Spitze einer Expedition nach Britan⸗ nien zu ſtellen, und für wie günſtig er die gegen⸗ wärtige Kriſis hielt. Zwei Dinge fürchtete er vor allen, welche einem neuen Verſuche ein für allemal ein Ende machen könnten: einen Frieden zwiſchen Frankreich und England, welchen das franzöſiſche Volk auf's Sehnlichſte wünſchte, und die völlige Unterjochung und Entwaffnung der ſchottiſchen Hoch⸗ länder durch die engliſche Regieruug; ein Ereigniß, das ſeine engliſchen Freunde ſehr entmuthigen mußte, indem ſie ihre Haupthoffnung des Zuſtandebringens

einer Reſtauration auf den kriegeriſchen Charakter