Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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Herzen am nächſten liegenden Wunſch aufmerkſam machte. Schottland, ſagte er darin, befinde ſich am Rande des Abgrundes, und die Strenge der Regie⸗ rung habe eine ſolche Unzufriedenheit verurſacht, daß, wenn er ſich wieder mit einer genügenden Kriegs⸗ macht im Lande befände, die Zahl ſeiner Anhänger ſich verdreifachen würde. Er habe während ſeines letzten Feldzuges ſich überzeugt, daß eine nur mäßige Armee regulärer Truppen erforderlich ſei, um das großbritanniſche Volk in Stand zu ſetzen, das Joch abzuſchütteln, unter dem es ſchmachte. Achtzehn bis zwanzig Tauſend Mann würden dazu hinreichen, und um dieſe bitte er die franzöſiſche Regierung. Es ſcheint aber, daß dieſem Verlangen keine Auf⸗ merkſamkeit geſchenkt wurde, welches erfüllen zu können die Regierung wahrſcheinlich gar nicht in der Lage war. Bemerkenswerth iſt übrigens, daß mit der Wiederaufnahme des Kriegs ſich nicht allein die ehrgeizige Seele des Prinzen beſchäftigte, ſondern daß ſeine ſchottiſchen Freunde faſt ebenſo unausgeſetzt daran dachten. Am eifrigſten zeigten ſich hiebei der jüngere Lochiel, der lange Zeit die Annahme eines franzöſiſchen Regimentes, das ihm angeboten wurde, ausſchlug, um dadurch dem Glauben keine Nahrung zu geben, als habe der Prinz keine Hoffnung, von Frankreich eine neue Hilfe zu erlangen. Carl ſchrieb zu jener Zeit auch an den König von Spanien, condolirte ihm wegen des Tods ſeines kürzlich verſtorbenen Vaters Philipp des Fünften, und ſprach die feſte Hoffnung aus, daß die Freundſchaft, welcher er ſich von dieſem Monar⸗