ihn auf die herzlichſte Weiſe willkommen. Die Regie⸗ rung hatte das Schloß von St. Antoine für den Prätendenten in Bereitſchaft ſetzen laſſen; dagegen war man aber nichts weniger als geneigt, ihn öffent⸗ lich als Prinzregent von England zu empfangen, und als er in aller Form bei dem damals in Fon⸗ tainebleau ſich aufhaltenden König um eine Unterredung nachſuchte, wurde ihm keine öffentliche Audienz ver⸗ willigt, ſondern ihm bloß geſtattet, gewiſſermaßen privatim oder incognito zu erſcheinen. Der Grund lag darin, daß Frankreich im Kriege, namentlich zur See, unglücklich geweſen war und die Nothwendig⸗ keit, mit Großbritannien Frieden ſchließen zu müſſen, einzuſehen anfing. Aus dieſem Grunde wollte es zwar Ludwig vermeiden, England zu weiteren Be⸗ ſchwerden Veranlaſſung zu geben, doch konnte er nicht umhin, der merkwürdigen Laufbahn des Prin⸗ zen ſeine Bewunderung zu zollen und dieſem im Stillen ſein Wohlwollen zu ſchenken.
Als Carl ſah, daß ihm kein officieller Empfang unter dem von ihm angenommenen Titel geſtattet wurde, beſchloß er, dem äußern Anſchein nach ſei⸗ nem Beſuch ſo viel Oeffentlichkeit als möglich zu geben. Er verfügte ſich daher in glänzender page und prächtiger Kleidung, gefolgt von aht Wägen, in welchen ſich die Lords Elcho und Og Mr. Kelly, ſein Secretär, der ältere ie und andere ſeiner vornehmſten Freunde ſaßen⸗ nach Fon⸗
tainebleau. Der König, der ihn jetzt zum erſten Mal in ſeinem Leben ſah, empfing ihn mit einer herzlichen Umarmung und einer Beglückwünſchungs⸗ rede, in welcher er ſagte:


