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hatte es im Plane des Prinzen gelegen, nach Nan⸗ tes ſich zu begeben; wenn er dieß gethan hätte, ſo hätte er wahrſcheinlich das britiſche Geſchwader unter Admiral Leſtoc, das damals an der Küſte der Bretagne kreuzte, begegnet. Nach einer Veränderung des Laufs und verfolgt von zwei engliſchen Kriegs⸗ ſchaluppen, denen er nur unter dem Schutze eines dichten Nebels entging, landete Carl am 29. Sep⸗ tember in Roscoff, in der Nähe von Morlaix, von wo er augenblicklich zwei Briefe an ſeinen Bruder und Vater ſchrieb, worin er dieſen mittheilte, daß er in Sicherheit ſich befinde.
Er traf in Frankreich, ganz erfüllt⸗von den Ge⸗ danken, wie er ſie unmittelbar nach der Schlacht von Culloden gehegt, ein, indem ihm nichts Ande⸗ res als eine neue effectvolle Expedition vorſchwebte, die von der franzöſiſchen Regierung um ſeinetwillen ausgerüſtet werden ſollte. Sein Wunſch ging daher dahin, ſogleich den König zu ſprechen, um durch ſeinen Einfluß auf ihn den Monarchen zur Ausrüſtung einer Kriegsmacht zu ſeinen Gunſten zu beſtimmen. Er hielt ſich daher nur zwei Tage in Morlaix auf, um ſich ein wenig Ruhe zu gönnen, und machte ſich alsdann ſogleich wieder auf den Weg nach Paris. In der Nähe dieſer Stadt begegnete er einer Geſell⸗ ſchaft junger Edelleute, an deren Spitze ſein Bruder ſich befand, welcher ihn auf den erſten Anblick nicht einmal erkannte wegen der in ſeinem Aeußern vorge⸗ gangenen Veränderung, indem er viel kräftiger und ſtärker als früher geworden war. Als ihn Heinrich aber endlich erkannte, fiel er ihm um den Hals und hieß


