44
hätte genügt, Den, der ihn genoſſen, in's Grab zu bringen.“
„Hören Sie es?“ ſagte Hinton zu dem Gefangenen.
„Gnade! Gnade!“ rief der Elende, den ſeine Beine kaum mehr zu tragen vermochten.„Wenn Sie mir das Leben verſprechen, ſo will ich Alles geſtehen.“
„Wir brauchen kein Geſtändniß,“ bemerkte Craw⸗ ford;„wir kennen den Namen des Schurken, der Sie hiezu aufgeſtiftet hat, als paſſendes Werkzeug eines ſolchen Verbrechens; es iſt Alick Campbell.“
„Dieſer iſt es!“ ſagte der Gefangene händeringend.
„Fort mit ihm! Der Nachrichter iſt die geeignete Perſon, ihn zu übernehmen. Mit dieſem habe ich bereits Rückſprache genommen. Strick und Pfahl ſind in Bereitſchaft.“
„Laird von Hinton,“ rief der Alte,„Gnade! Ich bin auf Ihren Gütern geboren. Gnade!“
„War dieß vielleicht ein Grund, den Prinzen zu ermorden?“ bemerkte der auf dieſe Weiſe Ange⸗ rufene kalt.
„Ich will Alles geſtehen!“
„Hinweg mit ihm!“
Die Hochländer, die eben ſo ungeduldig waren, wie ihr Häuptling, Gerechtigkeit an dem grauen Sünder geübt zu ſehen, hatten ihn, trotz ſeines Sträubens, ſchon ganz nahe an die Thüre geſchleppt, als er, als letztes Mittel ſich zu retten, das Aner⸗ bieten machte, er wolle den Platz, wo Alick Camp⸗ bell ſich befinde, angeben, ſo daß man ſeiner Perſon ſ en könne, wenn man ihm dafür das Leben
enke.


