Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

et at, uir wt len

35

ſtellen meine geknickten Hoffnungen, ihr majeſtätiſches Ausſehen die ſtolze Höhe vor, von welcher meine Familie herabgefallen iſt.

Geben Sie ſich doch nicht Gedanken dieſer Art hin, Sir, die nur dazu dienen, Sie zu entmuthigen.

In der Stunde der Schlacht keineswegs; da werde ich wieder Carl Eduard ſein. Glauben Sie mir, Crawford, daß unter keinen Umſtänden, mag ich unter dem Schwert der Söldlinge des Kurfürſten von Hannover fallen oder es erleben, den wieder⸗ gewonnenen Thron zu beſteigen, der Muth meiner Vorfahren mir fehlen wird.

Crawford hätte gern hinzugefügt:und auch deren Glück nicht; als ihm aber noch zu rechter Zeit einfiel, welch ein trauriges Blatt in der Ge⸗ ſchichte das Haus des Prinzen lieferte, blieb ihm das Wort, das wie ein bitterer Hohn geklungen hätte, in der Kehle ſtecken. Er vermochte nicht, es auszuſprechen, weil ein Wunſch dieſer Art höchſt zweideutig hätte klingen können.

Kommen Sie, ſagte Carl, der ſich plötzlich aufraffte, um die Trauer abzuſchütteln, die ihn er⸗ drückte,der Vergangenheit iſt nun genügend gedacht worden; jetzt zur Handlung und zur Gegenwart. Sollte Uns der Verſuch gelingen, Uns wieder in den Beſitz und das Erbe Unſres Stammes zu ſetzen, dann iſt es vielleicht Zeit, dieſen Ort wieder zu be⸗ ſuchen; ſollte dieß nicht der Fall ſein, ſo ſoll Uns die Erinnerung an ihn in der Verbannung oder auf dem Schafott tröſten.

Der Prinz warf noch einen langen, zögernden Blick auf die Gegenſtände umher, faßte dann ſeines