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lang er mag; es wäre Schade, wenn man ihn aus ſeinen Träumen erweckte.“ 1 Crawford ſchlug nachdenklich den Weg nach der Capelle ein, deren Hauptaltar von den fanatiſchen Banden Knor's entheiligt worden war, welche in ihrer blinden Wuth die edelſten architectoniſchen Monumente in Schottland zerſtört hatten. Er fand den Gegenſtand ſeines Nachſuchens nachdenklich am Grabe eines der erſten Monarchen ſeines Stammes ſtehen. Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne fielen auf ſein edles Geſicht und färbten mit roſigem Lichte die grauen Ruinen, ſo wie Maler ſie lieben und Dichter ſie gerne beſchreiben. Carl war ſo ver⸗ tieft in ſeine Betrachtungen, daß er das Kommen ſeines Freundes nicht hörte, der ihn erſt zweimal anreden mußte, ehe er aus ſeiner Träumerei erwachte „Ach, Erawford!“ rief er aus,„ich konnte das Haus meiner Väter nicht verlaſſen, ohne deren Gräs bern zuvor einen Beſuch abzuſtatten und die Erin⸗ nerungen, die ſich hier mir aufgedrängt, haben mich die Zeit gänzlich vergeſſen laſſen. Verzeihen Sit mir; ich geſtatte mir nicht oft in Träumereien dieſet Art zu verfallen.“ „Es wird eine Zeit kommen, Eure Hoheit, i welcher Sie dieß ungeſtört thun können.“ „Vielleicht— vielleicht auch nicht,“ erwiderte der Prinz.„Wiſſen Sie, daß, als ich die Erde betrat, in welcher ſo viele meines Geſchlechts ruben, ich mir einbildete, ſie zittere unter meinen Füßen, und doß die ſtattlichen Ruinen, welche uns umgeben, nur das Sinnbild meines Glückes ſeien. Ihre Säulen
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