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Die Theilnahme der Jugend muß für ein Herz, wie das ſeinige, wohlthuend ſein, wenn er ſo oft die ſauertöpfiſchen und eigennützigen Rathſchläge ſeiner Umgebung anhören muß.“
„Wir wurden zum größern Theil in einem Alter zuſammen erzogen, in welchem man den Unterſchied des Ranges noch wenig kennt,“ ſagte Crawford. „Ich brauche wohl kaum Eure Lordſchaft daran zu erinnern, daß mein Vater Gouverneur Seiner könig⸗ lichen Hoheit und mit ſeiner Erziehung beauftragt war.“
„Und dieſe Pflicht hat mein alter Freund auf die edelſte Weiſe erfüllt. Hätte ich einen Sohn,“ ſetzte der Pair hinzu,„ſo wünſchte ich dieſem kein beſſeres Herz und keinen ergebeneren Muth, als den unſers Helden. Es wäre Schade, wenn die Blüthe, welche der alte Baum der königlichen Linie der Stuarts getrieben, zu ſpät entſproſſen wäre.“
„Zu ſpät!“ wiederholte Crawford.„Fürchten Sie denn etwas, Mylord?“
„Ich fürchte nichts,“ ſagte der alte Mann,„bin aber auf Alles gefaßt; ſelbſt wenn der Tod mit all' ſeinen Schrecken ſich mir in den Weg ſtellte, ſo würde ich vorwärts gehen. Elcho iſt nicht der Mann, der eine wankende Sache, oder einen Freund der einer Stütze bedarf, im Stiche läßt. Doch machen Sie, daß Sie fortkommen,“ fuhr er gut gelaunt fort, „und wecken Sie den Träumer; ſagen Sie ihm aber kein Wort von meinen Beſorgniſſen; der Sturm wird bald genug über uns hereinbrechen. Laſſen Sie Ihren königlichen Freund des Sonnenſcheins ſich freuen, ſo
Der junge Prätendent. III. 3


