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Der Prinz lächelte verächtlich, ohne jedoch ein Wort zu äußern.
„Warten Sie eine günſtigere Stunde ab, fuhr Lochiel fort,„bis Frankreich ſein Verſprechen hält oder Sponien uns Hilfe ſchickt. Dann ſollen Sie ſehen, wie raſch ich mein Schwert ziehen werde; das Echo des Sammelrufs ſoll dann durch die Hoch⸗ lande tönen und kein Mann, der Lochiel liebt oder ihm zu folgen verpflichtet iſt, ſoll unter ſeinem Banner für Ihre Sache fehlen.“
„Ich will nicht den Thron meines Vaters Fremden verdanken,“ erwiderte Carl,„ich habe auf die Treue von Schottland gehofft und vertraut, und kann nicht glauben, daß meine Hoffnungen mich betrogen haben. Ich habe meinen Fuß auf den Boden der Berge meines Geburtslandes geſetzt, und dort will ich das königliche Banner entfalten, ſelbſt wenn auch nur Ein treuer Arm das Schwert zu deſſen Vertheidigung ziehen würde.“
„Ach nein!“ rief der Häuptling tief ergriffen aus. „Sie werden nach Frankreich zurückkehren!“
„Zurückkehren!“ rief Carl entrüſtet,„zum Ge⸗ ſpött von Europa— zum Gelächter der Verräther. Rein, Lochiel, nie! man mag ſagen, daß ich fiel wie ein vertrauensvoller Thor, indem ich ſo ſchwach war, auf gebrochene Verſprechungen und mündlich erhaltene Verſicherungen kluger Männer mich zu verlaſſen, aber man ſoll nie hinzuſetzen können, daß Carl Eduard aus dem Lande entfloh, das zu regieren er geboren ward, ohne auch nur einen Streich für den Thron ſeiner Väter und die Freiheit ſeines Landes geführt zu haben. Leben Sie wohl!“ fuhr


